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Fakten: Österreich - Nordmazedonien

Österreich und Endrunden-Debütant Nordmazedonien sind schon in der Qualifikation aufeinander getroffen, damals gewannen die Österreicher beide Partien.

Marco Arnautović im Duell mit Gjoko Zajkov beim Spiel der beiden Teams 2019 in Wien
Marco Arnautović im Duell mit Gjoko Zajkov beim Spiel der beiden Teams 2019 in Wien Getty Images

Nordmazedonien startet in Bukarest in sein erstes großes Turnier, Gegner ist Österreich, das sich in der Qualifikation zur UEFA EURO 2020 zwei Mal gegen die Nordmazedonier durchsetzen konnte.

• Nordmazedonien feiert zusammen mit Finnland bei dieser Endrunde sein EURO-Debüt, die Österreicher hingegen haben sich bei den letzten vier Ausgaben der EURO drei Mal qualifiziert, schafften es allerdings noch nie in die K.-o.-Runde.

Frühere Begegnungen

• Beide Mannschaften trafen erstmals in der Qualifikation zur UEFA EURO 2020 aufeinander, dabei gewannen die Österreicher beide Duelle und qualifizierten sich mit 19 Punkten als Zweiter der Gruppe G für die Endrunde, Nordmazedonien wurde mit 14 Zählern Gruppendritter.

• Am 10. Juni 2019 siegte Österreich in der National Arena Todor Proeski in Skopje nach 0:1-Rückstand noch mit 4:1. Martin Hinteregger sorgte in der 18. Minute per Eigentor für die Führung der Gastgeber, doch Valentino Lazaro (39.) glich noch vor der Pause aus und im zweiten Durchgang entschied Marko Arnautović mit zwei Treffern die Partie (62. Elfm. und 82.). Kurz vor Schluss erhöhten die Gäste dann dank eines Eigentores von Egzon Bejtulai sogar noch auf 4:1.

Highlights: Nordmazedonien - Österreich 1:4
Highlights: Nordmazedonien - Österreich 1:4

• Am 16. November kam es im Wiener Ernst-Happel-Stadion zu einem erneuten Duell beider Teams, mit einem 2:1-Sieg buchten die Gastgeber ihren Platz bei der Endrunde - für Österreich war es der sechste Sieg im siebten Gruppenspiel. David Alaba (7.) und Stefan Lainer (48.) – mit seinem ersten Länderspieltor – sorgten für eine klare Führung der Alpenrepublik, ehe Vlatko Stojanovski in der Nachspielzeit noch Ergebniskosmetik betreiben konnte.

EURO-Fakten: Österreich

• Für Österreich ist es die dritte Teilnahme an einer EURO-Endrunde nach 2008 und 2016. Für die UEFA EURO 2008 hatte man sich als Co-Gastgeber qualifiziert, verpasste aber ebenso den Sprung in die K.o.-Runde wie acht Jahre später in Frankreich, als man erneut ohne einen einzigen Sieg in der Gruppenphase hängen blieb.

• Österreichs Bilanz bei EURO-Endrunden: U2 N4, 2:7 Tore.

• Bei der UEFA EURO 2016 belegte Österreich in Gruppe F den letzten Platz, nachdem man gegen Ungarn (0:2) und Island (1:2) den Kürzeren gezogen hatte, wenigstens gelang mit einem 0:0 gegen den späteren Europameister Portugal ein Achtungserfolg.

Highlights: Österreich - Nordmazedonien 2:1
Highlights: Österreich - Nordmazedonien 2:1

• Der international größte Erfolg der Österreicher war ein dritter Platz bei der WM 1954 in der Schweiz. Zuletzt für eine WM qualifizieren konnte man sich 1998, als das Turnier in Frankreich stattfand.

• Der letzte Sieg der Österreicher bei einer großen Endrunde war ein 2:1 gegen die USA in der Gruppenphase der WM 1990.

• Die Truppe von Trainer Franco Foda buchte ihr Ticket für die UEFA EURO 2020 als Zweiter der Gruppe G hinter Polen, sechs der zehn Gruppenspiele konnte man gewinnen (U1 N3). Zwei der Niederlagen gab es in den ersten beiden Spielen, zudem unterlag man im letzten Spiel, als man das Endrunden-Ticket schon in der Tasche hatte, in Lettland mit 0:1.

• Die Bilanz der Österreicher in Rumänien (alle gegen die Nationalelf Rumäniens): S1 U2 N1. Im letzten Spiel dort siegte man in der UEFA Nations League im Stadionul Ilie Oană in Ploieşti am 14. Oktober 2020 mit 1:0, Siegtorschütze war Alessandro Schöpf.

Österreich: Fünf tolle Tore der Qualifikation
Österreich: Fünf tolle Tore der Qualifikation

• Österreich spielt erstmals in der National Arena Bukarest.

EURO-Fakten: Nordmazedonien

• Für Nordmazedonien ist es die erste Endrundenteilnahme. Vor der UEFA EURO 2020 schnitt man in den verschiedenen Qualifikationsgruppen für eine EURO oder eine WM nie besser ab als auf Platz vier.

• Die Mannschaft von Coach Igor Angelovski belegte in Gruppe G mit 14 Zählern den dritten Platz hinter Polen (25 Punkte) und Österreich (19). Am Ende lag man gleichauf mit Slowenien, doch der bessere direkte Vergleich sprach für die Nordmazedonier, die in ihren zehn Partien vier Mal gewannen und zwei Mal unentschieden spielten (N4).

• Nordmazedonien qualifizierte sich als Gewinner seiner Gruppe in der UEFA Nations League 2018/19 für die EURO-Play-offs. In einer Gruppe mit Armenien, Gibraltar und Liechtenstein gewann man fünf der sechs Spiele (N1) und lag am Ende fünf Punkte vor dem Gruppenzweiten aus Armenien.

• Im Play-off-Halbfinale setzte man sich mit 2:1 gegen den Kosovo durch, das Siegtor erzielte Velkovski. Im Finale schlugen die Nordmazedonier dann Georgien mit 1:0, hier war Kapitän Goran Pandev mit seinem Tor der Mann des Tages.

Highlights: Georgien - Nordmazedonien 0:1
Highlights: Georgien - Nordmazedonien 0:1

• Nordmazedonien ist das 35. Land, das sich für eine EURO-Endrunde qualifizieren konnte.

• Nordmazedonien verlor am 25. März diesen Jahres in der National Arena Bukarest in der Qualifikation für die WM 2022 trotz Toren von Arijan Ademi und Aleksandar Trajkowski mit 2:3.

• Das zuvor einzige Spiel der Nordmazedonier in Bukarest endete im August 1997 mit einer 2:4-Niederlage im Stadionul Steaua im Rahmen der Qualifikation zur WM 1998. Der letzte Besuch in Rumänien liegt nicht so lange zurück, am 4. September 2004 verlor man in Craiova in der WM-Qualifikation gegen die Gastgeber mit 1:2.

Verschiedenes

• Marko Arnautović und Pandev waren 2010 Teamkollegen bei Inter Mailand.

• Ivan Tričkovski erzielte beim 2:0-Sieg von AEK Larnaca bei Sturm Graz (9. August 2018) in der dritten Qualifikationsrunde zur UEFA Europa League einen Treffer, beim 5:0-Sieg der Zyprer eine Woche später gelangen ihm gleich drei Tore.

• Arijan Ademi erzielte bei der 2:4-Niederlage von Dinamo Zagreb in Salzburg in der Gruppenphase der UEFA Europa League am 23. Oktober 2014 einen Treffer.

• Sasa Kalajdzic und Darko Curlinov spielten in der Bundesliga-Saison 2020/21 gemeinsam in Stuttgart.

Aktuelles

Österreich

• Österreich hat in den letzten drei Partien keinen Treffer erzielen können, nachdem sie in den zehn Partien zuvor immer mindestens ein Tor markiert hatten. Im ersten Testspiel vor der UEFA EURO 2020 setzte es am 2. Juni in Middlesbrough eine 0:1-Pleite gegen England, vier Tage später trennte man sich in Wien torlos von der Slowakei. Dies war die erste Partie ohne Gegentor seit sieben Spielen.

• Aleksandar Dragović, Österreichs einziger Akteur, der in allen Qualifikationsspielen zur UEFA EURO 2020 zum Einsatz kam, avancierte zum erst vierten österreichischen Nationalspieler mit 90 Länderspielen, als er gegen England zum Einsatz kam. Nur Andreas Herzog schaffte eine dreistellige Zahl.

• Dragović ist einer von acht Spielern des österreichischen Kaders bei der UEFA EURO 2020, die auch schon vor fünf Jahren Frankreich dabei waren. Die anderen sind David Alaba, Marko Arnautović, Julian Baumgartlinger, Martin Hinteregger, Stefan Ilsanker, Marcel Sabitzer und Alessandro Schöpf, der 2016 gegen Island das einzige österreichische Tor erzielte.

• Arnautović ist mit 29 Partien österreichischer Rekordspieler bei EURO-Partien, Qualifikationsspiele inbegriffen, und benötigt nur noch zwei Tore, um mit Toni Polsters Rekord (15 Tore) gleichzuziehen.

• 21 von 26 Spielern in Franco Fodas Kader spielten 2020/21 in der deutschen Bundesliga. Alaba feierte mit Bayern München in seiner letzten Saison vor seinem Wechsel zu Real Madrid die neunte Meisterschaft in Folge.

• Andreas Ulmer, einer von zwei in Österreich spielenden Akteuren, wurde bereits zum elften Mal nationaler Meister mit Salzburg, sowie zum achten Mal in Folge. Außerdem feierte er den dritten Pokaltriumph in Folge, sowie den achten insgesamt.

• Louis Schaub wurde Schweizer Pokalsieger mit Luzern und Torhüter Daniel Bachmann stieg mit Watford in die englische Premier League auf. Letztgenannter feierte im Testspiel gegen England sein Debüt für Österreich.

Nordmazedonien

• In den beiden Testspielen zur UEFA EURO 2020, beide in Skopje, spielte Nordmazedonien 1:1-Unentschieden gegen Slowenien sowie 4:0 gegen Kasachstan. Elif Elmas traf gegen Slowenien und im dritten Länderspiel in Folge. Gegen Kasachstan erzielten Milan Ristovski und Darko Churlinov ihre ersten Länderspieltore.

• Damit verlor Igor Angelovskis Truppe nur zwei der letzten 14 Partien. Acht Spiele wurden gewonnen, darunter am 31. März ein 2:1-Erfolg bei Deutschland in einem Qualifikationsspiel zur FIFA-Weltmeisterschaft 2022.

• Arijan Ademi und Stefan Ristovski wurden 2020/21 Double-Sieger mit Dinamo Zagreb. Zudem erreichten sie das Viertelfinale der UEFA Europa League. In den K.-o.-Partien gegen Krasnodar, Tottenham und den späteren Sieger Villarreal standen beide immer in der Startelf.

• Egzon Bejtulai wurde nordmazedonischer Meister mit Shkëndija, Kire Ristevski wurde ungarischer Pokalsieger mit Újpest und Krste Velkoski gewann den Pokal in Bosnien und Herzegowina mit Sarajevo.

• Goran Pandev hat bislang 29 EURO-Partien absolviert – allesamt Qualifikationsspiele –, was Rekord für einen Spieler aus Nordmazedonien ist. Nur vier seiner 37 Länderspieltreffer erzielte er allerdings in diesem Wettbewerb. Damit liegt er gleichauf mit Elmas sowie ein Tor hinter Artim Šakiri und Ilčo Naumoski.

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