UEFA fordert mehr Wachsamkeit beim Training
Montag, 11. Juni 2012
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Die UEFA hat die Bürgermeister der betreffenden Städte in Polen und der Ukraine aufgefordert, Maßnahmen gegen diskriminierendes oder rassistisches Verhalten bei öffentlichen Trainingseinheiten zu ergreifen.
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Im Zusammenhang mit einem Vorfall beim Training der niederländischen Nationalmannschaft am 8. Juni hat die UEFA in einem Schreiben an die Bürgermeister der polnischen und ukrainischen Städte, wo öffentliche Trainingseinheiten stattfinden, effektive und notwendige Maßnahmen gegen jegliches diskriminierendes oder rassistisches Verhalten gefordert. Dazu gehört auch die Verstärkung der Polizei-Präsenz.
Außerdem hat die UEFA die Behörden ersucht, sicherzustellen, dass an rassistischen Vorfällen beteiligte Personen sofort aus dem Stadion und dessen Umgebung entfernt werden. Gegen diese Personen sollen auch strafrechtliche Untersuchungen eingeleitet werden.
Die polnische Sportministerin Joanna Mucha wird per Brief um die volle Unterstützung der polnischen Behörden gebeten, die mit diesen wichtigen Vorgängen betraut sind.
Bislang hat sich nur ein Einzelfall ereignet. Doch so ein Verhalten ist völlig unvereinbar mit der Null-Toleranz-Politik der UEFA gegenüber jedweden diskriminierenden Benehmens. Die UEFA geht davon aus, dass die Behörden vor Ort mit dieser Angelegenheit angemessen umgehen.