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Frankreich mit guter Ausgangslage

Frankreich hat von den drei Teams in Gruppe D, die noch das Viertelfinale erreichen können, die beste Ausgangsposition, treffen sie doch am letzten Spieltag auf die schon ausgeschiedenen Schweden.

Frankreich mit guter Ausgangslage
Frankreich mit guter Ausgangslage ©UEFA.com

Frankreich hat von den drei Teams in Gruppe D, die noch das Viertelfinale erreichen können, die beste Ausgangsposition, treffen sie doch am letzten Spieltag auf die schon ausgeschiedenen Schweden. Doch Trainer Laurent Blanc warnte seine Spieler davor, "den Ball aus den Augen zu lassen".

Nach einem 1:1 gegen England und einem 2:0 gegen die Ukraine könnten sich "Les Bleus" sogar eine knappe Niederlage leisten. Selbst bei einer höheren Niederlage könnte es theoretisch noch zum Viertelfinale reichen, doch Blanc will sich überhaupt nicht auf solche Rechenspiele einlassen.

"Es gibt immer die Gefahr, dass man den Ball aus den Augen lässt", erklärte der französische Nationaltrainer. "Es liegt nur an uns, ob wir uns seriös auf dieses Spiel vorbereiten. Wir müssen genau wissen, was wir erreichen wollen. Nach dem Spiel gegen die Ukraine waren wir sehr glücklich, und das zu Recht. Aber sofort danach begann die Vorbereitung auf das nächste Spiel, denn das ist bei einem Gegner wie Schweden dringend notwendig."

Blanc deutete den einen oder anderen Wechsel im Team an, Yohan Cabaye muss sich noch einem letzten Fitnesstest unterziehen. Der Trainer weiß auch, dass Mathieu Debuchy, Philippe Mexès und Jérémy Ménez bei der nächsten Gelben Karte ein Spiel pausieren müssen, und das wäre dann das Viertelfinale.

"Schweden hat mehr von diesem Turnier erwartet, aber sie sind immer noch eine sehr unangenehm zu spielende Mannschaft", sagte Blanc. "Sie spielen sehr körperbetont, sie spielen mit vielen Tacklings und sie haben einige sehr große Spieler – sie werden versuchen, uns unter Druck zu setzen. Sie werden nicht nur mitspielen, damit 22 Spieler auf dem Platz stehen."

Erik Hamren muss auf den verletzten Johan Elmander verzichten, vermutlich wird auch Rasmus Elm fehlen, der erkrankt ist. Nach einem 1:2 gegen die Ukraine und einem 2:3 gegen England - in beiden Spielen führten die Schweden  - ist der vierte Platz zementiert. An der Entschlossenheit der Spieler hat dies nichts geändert. Den Vorschlag des Trainers, einen trainingsfreien Tag einzulegen, lehnten die Spieler ab.

"Alle waren da, um zu trainieren, außer Elmander, der in der Reha ist", sagte Hamrén. "Ich habe mich darüber sehr gefreut, wegen solcher Dinge glaube ich an meinen Kader. Diese Mannschaft könnte richtig gut sein, sie haben die Ambitionen und sie können sie irgendwann umsetzen."

Schweden konnte sich in Kyiw bisher über die Unterstützung von rund 18 000 Fans freuen, die blau-gelben Trikots beherrschten zuletzt das Straßenbild der ukrainischen Hauptstadt. "Wir sind traurig darüber, aus Kyiw abreisen zu müssen", sagte Hamrén. "Wir hatten eine fantastische Zeit hier, im Hotel hätten wir es schon noch ein Weilchen ausgehalten. Nach der Niederlage gegen England war die Stimmung nicht so gut, aber dann hatten wir einen tollen Tag [am Sonntag], wir haben etwas früher trainiert, danach hatten wir einen entspannten Nachmittag. Schade, dass wir schon abreisen müssen."