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Portugals Bento kennt Islands Gefahr

Portugal möchte beim Besuch Islands in Porto in der Gruppe H ein Ausrutschen vermeiden, doch Trainer Paulo Bento verlangt vor allem Geduld.

Paulo Bento beim Training
Paulo Bento beim Training ©Getty Images

Geduld - so lautet der Schlüssel für Trainer Paulo Bento, wenn seine Portugiesen zu Hause gegen Island antreten und ihre Spitzenposition in der Gruppe H der Qualifikation zur UEFA EURO 2012 behalten wollen.

Wenn Portugal seine letzten zwei Spiele gewinnt, werden sie sicher als Gruppenerster abschließen und sich direkt für die Endrunde in Polen und der Ukraine qualifizieren. Da man zum Abschluss der Qualifikation am Dienstag allerdings noch auf die zweitplatzierten Dänen trifft - eines von zwei Teams, das mit den Portugiesen zusammen mit 13 Punkten an der Spitze der Gruppe H steht - wissen Bentos Männer, dass die sechs Punkte nicht nur Formsache sind.

Schon am Freitag muss die Maximalausbeute gegen Island eingefahren werden, das beim letzten Aufeinandertreffen in Reykjavik im vergangenen Oktober eine 1:3-Niederlage hinnehmen musste. Während es für einige so aussehen mag, als ob Portugal sicher siegen wird, will Bento das nicht einfach voraussetzen, besonders, da Dänemark am gleichen Tag in Zypern spielt. Norwegen derweil, das nur noch ein Spiel ausstehend hat, spielt dann am Dienstag gegen die Zyprer.

"Island hat nur vier Punkte, und die haben sie alle gegen Zypern geholt, aber sie haben nur 1:0 in Dänemark und Norwegen verloren",  meinte Bento. "Wir haben viel Respekt vor Island, denn wir wissen, dass sie uns Probleme bereiten werden."

Bento will sichergehen, dass sich seine Elf erst einmal auf die Aufgabe im Estádio do Dragão konzentriert, bevor man an das Spiel in Kopenhagen gegen Dänemark denkt. "Wir haben 90 Minuten, um dieses Spiel zu gewinnen", sagte der Ex-Trainer vom Sporting Clube de Portugal. "Wir müssen gewinnen, nur das zählt. Wir müssen eine gute Angriffsdynamik entwickeln und unseren Gegner davon abhalten, uns weh zu tun, aber dabei müssen wir auch geduldig bleiben."
 
Portugal ist durch die Verletzungen von Fábio Coentrão, Sílvio Pereira und Hugo Almeida zwar auch leicht geschwächt, aber der 42-jährige Bento, der einst im Mittelfeld für Vitória SC, SL Benfica, Real Oviedo und Sporting spielte, sagte: "Wir denken nur an die Spieler, die uns zur Verfügung stehen. Sie arbeiten sehr gut und wir sind sehr zufrieden. Wir sind optimistisch, zuversichtlich und wir wissen, was wir tun müssen."

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