Tschechen weiterhin zuversichtlich
Sonntag, 9. Oktober 2011
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Die Tschechische Republik mag ihr Schicksal nicht mehr in der eigenen Hand haben, dennoch bleibt sie vor dem Finale in Litauen weiterhin optimistisch, die Endrunde im Sommer 2012 zu erreichen.
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Die Tschechische Republik mag ihr Schicksal in der Qualifikation für die UEFA EURO 2012 nicht mehr in der eigenen Hand haben, dennoch bleibt sie vor dem Finale am Dienstag in Gruppe I weiterhin optimistisch, die Endrunde im Sommer 2012 zu erreichen.
Nach der 0:2-Pleite am Freitag gegen die bereits qualifizierten Spanier in Prag schaute die Truppe von Michal Bílek am Samstag gebannt nach Liechtenstein, wo sich Schottland jedoch keine Blöße gab und mit einem 1:0-Erfolg den Play-off-Platz mit einem Punkt Vorsprung übernahm. Während die Schotten jetzt aber im letzten Spiel in Spanien antreten müssen, wartet auf die Tschechen der vermeintlich leichtere Gang nach Litauen, weshalb Tomáš Pekhart gegenüber UEFA.com erklärte, dass seine Mannschaft noch lange nicht resigniert hat.
"Wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren", sagte der Stürmer vom 1. FC Nürnberg, der gegen Spanien eingewechselt worden war. "Wir müssen ganz einfach in Litauen gewinnen. Wir freuen uns auf das Spiel, alles andere als ein Sieg ist nicht akzeptabel. Wir wollten gegen Spanien etwas holen, aber das hat nicht geklappt. Wenn wir weiterkommen wollen, dann müssen wir gegen Litauen gewinnen."
Ein Sieg würde aber nicht langen, wenn Schottland mit einem Dreier Spaniens beeindruckende Serie von 13 Pflichtspielsiegen in Folge beenden sollte. In Prag waren es Juan Mata und Xabi Alonso, die Spaniens Serie im ersten Durchgang weiter ausgebaut hatten.
"Spanien ist unglaublich", erklärte Verteidiger Tomáš Sivok gegenüber UEFA.com nach der Pleite. "Wir kennen ihre Qualität, sie haben viel davon. Wir hatten keine Chance, in diesem Spiel etwas zu reißen. Wir hätten 150 Prozent geben und dazu noch Glück haben müssen. Wenn man mit dieser Mannschaft mitspielen will, dann hat man keine Chance."
Sivok und Co müssen auf jeden Fall eine Schippe drauflegen, wenn man in Kaunas gegen ein litauisches Team bestehen will, das seit einem 1:0-Erfolg gegen die Tschechen im September 2010 in fünf Qualifikationsspielen nicht mehr gewinnen konnte. "Das war der Beginn der Qualifikation", sagte Pekhart. "Wir vergaben einen Elfmeter und sie waren nach einem Konter erfolgreich. Sie hatten ein wenig Glück. Wir haben Qualität, was wir gegen Spanien nicht nachgewiesen haben, aber es ist fast schon ein anderer Sport, wenn man gegen sie antritt. Wir hoffen, dass es in Litauen besser läuft, wir das Spiel gewinnen und weiter im Rennen bleiben."