UEFA.com funktioniert besser bei anderen Browsern
Um das bestmögliche Erlebnis zu haben, empfehlen wir, Chrome, Firefox oder Microsoft Edge zu verwenden.

Schweizer froh und zukunftsgerichtet

"Es war wichtig, dass wir eine Reaktion zeigen konnten", sagte der Schweizer Johan Djourou nach dem 2:0 seines Teams gegen Montenegro.

Schweizer froh und zukunftsgerichtet
Schweizer froh und zukunftsgerichtet ©uefa.com 1998-2012. All rights reserved.

Die Schweizer Stephan Lichtsteiner, Johan Djourou und Gökhan Inler konnten ihre Enttäuschung noch immer nicht verbergen, die Play-offs für die UEFA Euro 2012 verpasst zu haben. Dennoch waren sie froh über den positiven Abschluss der Kampagne, den sie auch als Startschuss für die Qualifikation zur FIFA-WM 2014 in Brasilien sehen. Bei Montenegros Stefan Savić war es umgekehrt: Er war unzufrieden, das letzte Spiel verloren zu haben. Es überwog bei ihm aber noch immer der Stolz seiner noch jungen Nation.

Stephan Lichtsteiner, Verteidiger Schweiz
"Ich freue mich, dass wir heute ein gutes Spiel gemacht haben und ich getroffen habe. Aber ganz klar: Der Frust über das Ausscheiden ist sehr viel stärker als die Freude über den Sieg. Es ist auch deshalb ärgerlich, weil wir gesehen haben, dass wir Montenegro klar hätten hinter uns lassen müssen. Aber wir sind im Grunde selber schuld, dass wir nun, wenn es in die Play-offs geht, nur zuschauen müssen. Positiv ist aber sicher, dass wir viele Junge dabei hatten, die heute zu diesem attraktiven Spiel von uns beigetragen haben. Das macht sicher Mut und ist auch die beste Erkenntnis des heutigen Abends. Man kann sagen, dies sei ein Neuanfang gewesen, mit dem wir die verpatzte Qualifikation hinter uns bringen und bereits den Fokus auf die nächsten Aufgaben richten konnten. Der Sieg war natürlich auch deshalb wichtig, weil wir uns anständig von unseren Fans verabschieden wollten. Aber trotz allem: Die Enttäuschung überwiegt."

Johan Djourou, Verteidiger Schweiz
"Wir haben uns gut erholt vom Spiel in Wales, auch wenn es sich nicht einfach war. Aber gerade darum war es unheimlich wichtig, dass wir eine Reaktion geben konnten, auch für unsere Fans, die heute gekommen sind. Es war das letzte Pflichtspiel für ein Jahr, da ist es immer gut fürs Selbstvertrauen, zu gewinnen. Nun wollen uns auf die Qualifikation für die WM in Brasilien vorbereiten, darauf muss unser Fokus liegen. Aber ich gebe zu: Dass wir nicht mehr dabei sind und im Sommer zuschauen müssen, tut weh."

Gökhan Inler, Mittelfeldspieler und Captain Schweiz
"Es war ein gutes Spiel in einer schwierigen Situation. Wir wollten die Qualifikation mit einem Erfolgserlebnis beenden und unseren Fans noch mal etwas bieten. Es war aber ein schwieriges Spiel. Wir mussten die Enttäuschung vom Wales-Spiel erst noch verarbeiten – und haben ausgerechnet gegen jenes Team gespielt, das uns vor der Sonne steht. Vor diesem Hintergrund haben wir ein gutes Spiel gemacht, auch wenn wir noch immer sehr enttäuscht sind. Ich freue mich aber, dass wir inzwischen so viele junge, entwicklungsfähige Spieler in unseren Reihen haben, mit denen wir neue Ziele in Angriff nehmen können. Für mich war das ein Neustart, an den ich viele Hoffnungen knüpfe."

Stefan Savić, Verteidiger Montenegro
"Wir sind enttäuscht über die Niederlage, aber wir waren einfach leer. Wir haben gegen England so viel investiert, dass uns heute die Kraft gefehlt hat. Auch die Freude über diesen Riesenerfolg, der unserem Land so viel bedeutet, ging an die Substanz. Trotz des heutigen Spiels: Wir sind unheimlich stolz, unser ganzes Land, alle seine Einwohner ist stolz auf uns. Wir sind ein junges Land, arbeiten erst fünf Jahre zusammen, da ist unser Erfolg umso bemerkenswerter. Wir haben die Qualität, die Endrunde zu erreichen. Wir werden uns gut vorbereiten und sicher bereit sein. Wer nach Montenegro kommt, muss uns erst einmal besiegen. Wir haben auch in dieser schwierigen Qualifikationsgruppe bewiesen was wir können. Rang zwei spricht für sich."