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Pavlyuchenko mahnt zur Vorsicht

Russland reicht gegen den Außenseiter aus Andorra am Dienstag bereits ein Unentschieden, um sich sicher für die UEFA EURO 2012 zu qualifizieren, doch laut Stürmer Roman Pavlyuchenko hat das Team "noch nichts zu feiern".

Dick Advocaat feiert mit seinen Spielern den Sieg in Zilina
Dick Advocaat feiert mit seinen Spielern den Sieg in Zilina ©Getty Images

Stürmer Roman Pavlyuchenko betonte, dass Russland "noch nichts zu feiern" hätte, obwohl das Team nach dem 1:0-Erfolg gegen die Slowakei am Dienstag gegen Außenseiter Andorra lediglich noch ein Unentschieden braucht, um sich sicher für die UEFA EURO 2012 zu qualifizieren.

Alan Dzagoev sicherte den Gästen in Zilina 19 Minuten vor dem Ende mit einem abgefälschten Schuss den knappen Sieg. Russland führt die Gruppe damit mit zwei Punkten Vorsprung vor der Republik Irland an und beendete gleichzeitig alle Hoffnungen der Heimmannschaft, sich noch für die Endrunde in Polen und der Ukraine qualifizieren zu können.

"Wir haben mit großer Leidenschaft gespielt, das konnte man in jedem einzelnen Gesicht sehen", so Pavlyuchenko. "Wir haben zwar nicht toll gespielt, aber am Ende haben wir drei Punkte, und darauf kommt es an. Aber wir sind noch nicht durch, noch haben wir nichts zu feiern. Trotzdem will ich mich bei allen Fans bedanken, die diese lange Reise auf sich genommen haben, um uns so großartig zu unterstützen."

Torhüter Vyacheslav Malafeev gab sich nach dem Spiel ähnlich bescheiden. "Wir sind sehr glücklich, dieses Spiel gewonnen zu haben, aber wir haben immer noch ein Spiel vor uns", bestätigte er. "Wir dürfen Andorra nicht unterschätzen, aber ich denke, wir werden die Qualifikation passend beenden."

"Nachdem Roman Shirokov eine große Chance vergeben hatte, wurde es noch einmal eng für uns, aber am Ende hat es dann zum Glück doch noch gereicht. Wir haben zwar nur 1:0 gewonnen, aber die Fans haben ein tolles Spiel gesehen. Wir sind im Moment einfach eine tolle Einheit auf dem Platz."

Für Russlands Trainer Dick Advocaat war das Ergebnis nur eine Bestätigung der tollen Leistung seines Teams. "Für beide Teams ging es um sehr viel", so der Niederländer. "Wir hatten zahlreiche Möglichkeiten und hätten eigentlich viel früher treffen müssen. Wir haben die Slowakei nicht ins Spiel kommen lassen und hatten wesentlich mehr Ballbesitz. Insgesamt haben wir eine tolle Vorstellung gezeigt, und wir sind sehr glücklich darüber."

Die Enttäuschung über die Niederlage war den Fans der Slowakei ins Gesicht geschrieben, und dann beendete auch noch Miroslav Karhan nach insgesamt 107 Länderspielen seine Karriere in der Nationalmannschaft.

Für Verteidiger Martin Škrtel, der bei Liverpool FC unter Vertrag steht, kam die Niederlage nur wenige Stunden nach der Geburt seines Sohnes Matteo. "Natürlich musste ich daran denken, aber ich konnte mich ganz gut auf das Spiel konzentrieren. Wir haben uns genug Chancen herausgespielt, konnten diese aber einfach nicht nutzen. Aber wir haben ein junges Team mit einer tollen Perspektive."

Laut Mittelfeldspieler Juraj Kucka fehlte der Slowakei einfach das nötige Glück: "Ich glaube nicht, dass Russland viel besser war. Es war ein glücklicher Sieg und wir haben nun schon das vierte oder fünfte Mal so ein abgefälschtes Tor bekommen. Wir sind natürlich traurig, müssen uns aber gleichzeitig für das Spiel am Dienstag gegen die EJR Mazedonien vorbereiten. Wir wollen das Spiel in Skopje auf jeden Fall gewinnen."