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Geduld wurde belohnt

Nach dem 2:0-Sieg gegen Kasachstan durch Tore in der Nachspielzeit war die Erleichterung im Lager der Österreicher groß. Dietmar Constantini bemängelte die hohe Fehlerquote seiner Mannschaft.

Seine Mannschaft ließ ihn lange zittern: Dietmar Constantini
Seine Mannschaft ließ ihn lange zittern: Dietmar Constantini ©Getty Images

Nach dem 2:0-Sieg gegen Kasachstan durch Tore in der Nachspielzeit war die Erleichterung im Lager der Österreicher groß. Dietmar Constantini bemängelte die hohe Fehlerquote seiner Mannschaft. "Wir haben zu viele Eigenfehler gemacht, deswegen sind wir nicht so ins Spiel gekommen", so der Tiroler.

Dietmar Constantini, Trainer Österreich

Wir hätten am Anfang die Möglichkeiten gehabt, die haben wir nicht gemacht und dann ist es zu einem Geduldspiel geworden. Wir sind unsicher geworden. Kasachstan hat sich nicht hinten eingeigelt, sondern wollte über Konter zum Erfolg kommen. Dass man die letzten zwei Minuten zwei Tore macht, ist ein Riesenglück. Das Tor ist typisch Roland Linz, er steht dort, wo es was zu erben gibt. Er hat seine Nominierung gerechtfertigt. Je länger das Spiel dauert, wird es eine Kopfgeschichte. Gott sei Dank ist es noch gut ausgegangen. Wir haben zu viele Eigenfehler gemacht, deswegen sind wir nicht so ins Spiel gekommen. Solche Spiele erleben auch Top-Mannschaften, die gegen einen Außenseiter durch ein spätes Tor gewinnen.

Roland Linz, Spieler Österreich
In der ersten Hälfte hatten wir einige gute Chancen, da hätten wir ein Tor erzielen müssen. Wir sind froh, dass wir gewonnen haben. In der ersten Hälfte kann man uns nichts vorwerfen, in der zweiten Hälfte hätten wir einfacher spielen müssen.

Martin Harnik, Spieler Österreich
Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass ich große Chancen hatte. Ich hätte am Anfang zwei Tore machen müssen. Es ist enttäuschend, dass wir das Spiel so spät entschieden haben. So sind wir mit einem blauen Auge davongekommen.

Bernd Storck, Trainer Kasachstan
Die Österreicher waren aus dem Spiel heraus nicht gefährlich. Sie haben sich die Chancen nicht herausgespielt, sondern wir haben sie dazu eingeladen. In der zweiten Hälfte muss ich meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Wir haben sehr lange mitgehalten. Mit der Leistung bin ich zufrieden, mehr können wir derzeit nicht. Wenn man so spät zwei Tore bekommt, ist das bitter. Trotz allem geht der Sieg von Österreich in Ordnung. Es wäre für uns mehr drinnen gewesen.

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