Gemischte Gefühle beim Bayern-Duo
Mittwoch, 18. Juni 2008
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Für die beiden Superstars des FC Bayern München, Franck Ribéry und Luca Toni, hätte der Dienstag nicht unterschiedlicher ausgehen können.
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Nicht nur die Bundesliga-Fans fieberten gestern Abend mit Spannung dem Duell der beiden Kumpels Luca Toni und Franck Ribéry entgegen, schließlich hatten sie vor der EM sogar einen Film zusammen gedreht, der als Vorschau zu der Partie Italien gegen Frankreich gedient hatte.
Prominente Gäste
Schock für Les Bleus
Es waren keine sieben Minuten gespielt, da war die Partie für Franck Ribéry bereits vorbei. Frankreichs bisher engagiertester Akteur bei dieser EM versetzte seiner Mannschaft einen großen Schock, als er nach einem Zweikampf mit Gianluca Zambrotta mit Verdacht auf Unterschenkelbruch vom Platz getragen werden musste. Damit war das persönliche Duell zwischen Toni und Ribéry bereits vorbei, bevor es richtig begonnen hatte. Das Spiel aber ging natürlich weiter und nur wenige Minuten später holte Toni einen Elfmeter heraus, welchen Andrea Pirlo zur Führung der Italiener verwandelte. Zudem sah Abidal, der Toni von den Beinen geholt hatte, auch noch die Rote Karte, so dass die Franzosen in Unterzahl weiterspielen mussten. Danach drehte Toni auf und verpasste seinen ersten Turniertreffer mehrfach nur sehr knapp.
Vorschau
Dabei legte er nicht unbedingt die Treffsicherheit an den Tag, die er und Ribéry in einem etwa drei Minuten langen Film vor dieser UEFA EURO 2008™ gezeigt hatten, als beide im Stadion des Rekordmeisters selbst vom obersten Tribünenrang das Leder im Tor unterzubringen wussten. Hatten beide während der abgelaufenen Bundesliga-Saison zusammen noch 35 Treffer zum Double-Gewinn der Bayern beigetragen, scheiterte Toni untypisch für ihn selbst aus den aussichtsreichsten Positionen, während Ribéry ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.
Nun gegen Spanien
Für den Weltmeister, der durch Daniele de Rossis abgefälschten Freistoßtreffer am Ende mit 2:0 gewann, geht es am Sonntag in Wien mit dem Viertelfinale gegen Spanien weiter. Frankreich allerdings beendet die Gruppenphase auf dem letzten Platz und tritt enttäuscht die Heimreise an.