UEFA.com funktioniert besser bei anderen Browsern
Um das bestmögliche Erlebnis zu haben, empfehlen wir, Chrome, Firefox oder Microsoft Edge zu verwenden.

Hiddink setzt auf Angriff

Trainer Guus Hiddink will gegen Schweden eine offensive Nationalelf sehen und damit den Einzug ins Viertelfinale der UEFA EURO 2008™ schaffen.

Hiddink setzt auf Angriff
Hiddink setzt auf Angriff ©UEFA.com

Guus Hiddink will in Innsbruck gegen Schweden eine offensive russische Nationalmannschaft sehen und so den Einzug ins Viertelfinale schaffen, er sagte: "Wir müssen von der ersten Minute an auf Sieg spielen"

Drei Punkte nötig
Beide Mannschaften haben drei Punkte auf ihrem Konto, nach einer Niederlage gegen Spanien sowie einem Sieg gegen Griechenland. Die Schweden haben jedoch ein Tor mehr erzielt, weswegen die Truppe von Hiddink das Spiel im Stadion Tivoli Neu unbedingt gewinnen muss, um weiterzukommen. Der russische Nationaltrainer, dem ein Viertelfinale gegen sein Geburtsland Niederlande winken würde, sagte: "Wir sind froh, die Möglichkeit zu haben, ein so wichtiges Spiel machen zu können, vor allem, wenn man andere Mannschaften sieht, die bereits zu Hause sind. Natürlich wäre mir lieber, wenn ein Unentschieden reichen würde, aber so ist es auch in Ordnung."

Arshavin einsatzbereit
Andrei Arshavin ist nach seiner Sperre von zwei Spielen zum ersten Mal bei dieser Endrunde einsatzbereit, doch der Angreifer vom FC Zenit St. Petersburg kann noch nicht sicher sein, ob ihn Hiddink von Anfang an aufbieten wird. Der Trainer könnte auch auf die gleiche Mannschaft wie beim 1:0-Erfolg über Griechenland am Samstag vertrauen. "Arshavin hatte zuletzt keine Spielpraxis, er ist nicht so fit, deshalb weiß ich nicht, ob er starten wird", sagte der Trainer, der wohl auf Yuri Zhirkov und Diniyar Bilyaletdinov trotz ihrer Knieprobleme zurückgreifen kann, auch Mittelfeldspieler Dmitri Torbinski ist wieder einsatzfähig. "Wir haben gegen Griechenland gut gespielt, deshalb gibt es wenig Gründe für viele Wechsel."

Durchschaubar
Der 61-jährige Hiddink traf in seiner langen Trainerkarriere noch nie auf einen schwedischen Gegner. Die russische Nationalmannschaft hat (als unabhängiges Russland) bisher in fünf Versuchen die Skandinavier nicht besiegen können, die Aufgabe wird also schwer. "Mit acht Millionen Einwohnern hat es Schweden immer zu großen Turnieren geschafft. Es ist leicht, sie zu durchschauen; sie spielen einen sehr einfachen Fußball und holen damit immer gute Ergebnisse. Wir mögen es, attraktiven Fußball zu spielen, aber die harte Arbeit in der Defensive muss auch erledigt werden. [Schweden] lässt sich nicht überrumpeln, sie behalten immer die Ruhe; es ist eine kontrollierte und konzentrierte Mannschaft."

Ibrahimović fraglich
Schweden hat bei den letzten drei großen Turnieren die Gruppenphase immer überstanden. Trainer Lars Lagerbäck musste jedoch vor allem Fragen um den Zustand des Knies von Zlatan Ibrahimović beantworten – der bei der 1:2-Niederlage gegen Spanien zur Halbzeit ausgewechselt werden musste – als Fragen bezüglich des Einzugs seiner Mannschaft in die nächste Runde. "Wir wissen wegen Ibrahimović nicht genau Bescheid. Wir haben einen individuellen Trainingsplan für ihn", sagte Lagerbäck, der bereits auf Christian Wilhelmsson (Oberschenkel) verzichten muss, während Niclas Alexandersson wegen einer Wadenverletzung um seine Fitness kämpft.

Gleiches Prozedere
"Russland hat eine starke, offensiv ausgerichtete Mannschaft. Wir müssen sehr konzentriert sein", sagte der schwedische Nationaltrainer. "Sie haben nur gute Spieler; sie sind sehr stark, vor allem auf der linken Seite. Wir bereiten uns immer gleich vor. Es ist nicht dramatisch, es geht nur darum, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Wir müssen uns verbessern und den Ball im letzten Drittel des Feldes halten. Es ist sehr schwer zu sagen, wer Favorit ist, weil es so ein wichtiges Spiel ist; es beginnt wohl bei 50 zu 50."