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Karagounis nimmt's mit Fassung

Giorgos Karagounis machte nach dem Aus von Titelverteidiger Griechenland bei der UEFA EURO 2008™ gute Miene zum bösen Spiel.

Ein enttäuschter Giorgos Karagounis verlässt nach der Niederlage gegen Russland den Platz
Ein enttäuschter Giorgos Karagounis verlässt nach der Niederlage gegen Russland den Platz ©Getty Images

Aus und vorbei
Durch die 0:1-Niederlage in Salzburg werden die Griechen in jedem Fall die Gruppe D als Letzte abschließen, egal, wie das letzte Spiel gegen Spanien am Mittwoch enden wird. Mittelfeldspieler Karagounis – der bei der UEFA EURO 2004™ das erste Tor des Turniers erzielte, beim Endspielsieg aber gesperrt fehlte - unterstrich nach dem Russland-Spiel, dass alleine die Teilnahme an der Endrunde schon ein Erfolg für sein Land gewesen sei.

Dank an die Fans
"Jetzt steht erst mal noch das Spiel am Mittwoch an", erklärte der 31-Jährige von Panathinaikos FC. "Wir werden alles versuchen, um dort ein gutes Ergebnis zu holen. Wir haben jetzt zum zweitenmal in Folge an einer EURO teilgenommen, einem der großen Feste des Fußballs. Es war sehr wichtig, dass wir hier dabei waren. Das letzte Mal wurden wir Europameister, jetzt sind wir wenigstens dabei gewesen. Und das zählt, bei solchen Turnieren mitzuspielen, hier 100 Prozent zu geben. Es stimmt schon, dass wir es nicht geschafft haben, weiterzukommen, aber wir werden weiter an uns arbeiten. So ist eben Fußball, so ist der Sport. Wir möchten uns vor allem bei den Fans bedanken, die bis zum Schluss bei uns bleiben."

Fehlendes Glück
Gegen die Russen fehlte nicht viel, doch der Treffer von Konstantin Zyryanov aus der 33. Minute sollte der einzige bleiben. Karagounis, der in dieser Partie sein 75. Länderspiel bestritt, machte hinterher fehlendes Glück verantwortlich: "Wir sind in einem sehr unglücklichen Moment in Rückstand geraten, es lag wirklich kein Tor in der Luft. In solchen Spielen oder Turnieren braucht man auch immer das Glück auf seiner Seite. Dies war diesmal leider nicht der Fall. In der zweiten Hälfte war die Partie völlig offen. Wir haben versucht, das Spiel noch zu drehen, aber in einigen Situationen hat uns das nötige Glück gefehlt, deshalb hat es am Ende nicht ganz gereicht."

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