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Olić hat Wembley abgehakt

"Das ist Schnee von gestern", erklärt Kroatiens Ivica Olić vor dem Österreich-Spiel und meint damit den Sieg in England im letzten November.

Ivica Olić konzentriert sich auf den Turnierbeginn
Ivica Olić konzentriert sich auf den Turnierbeginn ©Getty Images

Selbes Ergebnis
Olić erzielte damals das zweite Tor der Kroaten und wurde nach diesem denkwürdigen Qualifikationsspiel zum Mann des Spiels gewählt. Auch wenn am 12. Juni mit der Partie gegen Deutschland ein weiterer Knüller auf die Kroaten wartet, weiß der 28-jährige Stürmer nur zu gut, dass die volle Konzentration jetzt dem Spiel in Wien gegen Österreich gelten muss, will man ins Viertelfinale kommen. "Das war damals ein großartiges Spiel und ich habe fantastische Erinnerungen daran, aber das ist Schnee von gestern", sagte er. "Wir freuen uns jetzt auf das nächste Spiel und hoffen, dass wir gegen Österreich eine ähnliche Leistung zeigen können wie gegen England. Das war unser bestes Spiel in den letzten Jahren. Ich wäre sehr zufrieden, wenn wir in Wien das selbe Ergebnis erzielen würden."

Ohne Eduardo
Ein großartiges Kabinettsstückchen von Eduardo da Silva bereitete in Wembley den Weg für das Tor von Olić, doch der in Brasilien geborene Stürmer fehlt bei der Endrunde verletzt. Nutznießer wider Willen ist dessen Sturmkollege vom Hamburger SV, der nun seinen Platz an der Seite von Mladen Petrić sicher hat. Doch Tatsache ist auch, dass keiner der kroatischen Stürmer seit dem Sieg in London ein Tor erzielen konnte. Olić bleibt aber optimistisch: "Natürlich vermissen wir Eduardo. Er ist ein großartiger Spieler und hat mehr Tore in der Qualifikation erzielt, als der Rest von uns, aber wir haben dennoch gute Spieler und wir werden einen Weg finden, sein Fehlen zu verkraften. Mladen und ich sind beide Linksfüßler, das ist ein bisschen merkwürdig für ein Sturmduo, aber vielleicht können wir so unsere Gegner überraschen. Wir hoffen, dass wir gut harmonieren und bei der EURO explodieren."

Titelaspirant?
Statt zu jammern möchte Olić lieber die Gelegenheit nutzen, zu beweisen, dass Kroatien in der Tat ein Titelanwärter ist. "Das Spiel am Sonntag wird zeigen, welche Fortschritte wir gemacht haben", sagte er. "Wir müssen uns gegen die Österreicher beweisen. Alle fünf Stürmer haben im Training sehr hart gearbeitet und sich von Tag zu Tag gesteigert. Außerdem hatten wir alle mit unseren Klubs eine gute Saison, deshalb sind wir zuversichtlich, dass wir auch hier Tore erzielen werden. Wir werden Österreich aber nicht eine Sekunde unterschätzen. Sie haben in manchen Testspielen bewiesen, dass sie ein ziemlich unangenehmer Gegner sein können. Es wird wahrscheinlich ein schweres Spiel mit relativ wenig klaren Chancen, weil so viel auf dem Spiel steht."

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