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Alexander Frei vor Auftakt angespannt

Der Schweizer Kapitän und Rekordtorschütze Alexander Frei fühlt vor dem Eröffnungsspiel gegen Tschechien einen Mix aus Anspannung und Vorfreude.

Alexander Frei bei einem Training im Baseler St. Jakob-Park
Alexander Frei bei einem Training im Baseler St. Jakob-Park ©Getty Images

Auch wenn er es nach außen hin nicht zeigt, steigt beim Schweizer Nationalmannschaftskapitän Alexander Frei die Anspannung vor dem Eröffnungsspiel der UEFA EURO 2008™ gegen die Tschechische Republik.

"Die Nervosität steigt"
Beim Training im Baseler St. Jakob-Park und bei der anschließenden Pressekonferenz machte Alexander Frei einen entspannten Eindruck. Dennoch gibt der Stürmer vom BV Borussia Dortmund zu, dass dieses Bild täuscht. "Es stimmt schon. Je näher es auf das erste Spiel zugeht, steigt bei mir auch langsam die Anspannung und die Nervosität." Gleichzeitig fühlt er aber auch eine riesige Vorfreude - er geht mit großen Erwartungen in das Turnier. Die Schweiz wird im Auftaktspiel gegen Tschechien ihr erstes Pflichtspiel nach dem bitteren Achtelfinalaus gegen die Ukraine bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2006 bestreiten. Nach zwei Jahren ohne Druck und nach vielen Freundschaftsspielen sieht Frei nun den Zeitpunkt gekommen, an dem die Schweiz für Aufsehen sorgen kann. Der Stürmer ist überzeugt, dass der Gastgeber der Welt seine gute Form beweisen wird.

Keine Vorhersagen

Der Kapitän der Eidgenossen glaubt an einen positiven Effekt durch den Heimvorteil. Mit euphorischen Fans im Rücken haben schon viele Mannschaften große Erfolge gefeiert. Bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2002 war die Republik Korea im eigenen Land bis in Halbfinale gekommen. Dennoch möchte Frei keine Vorhersagen zum Turnierverlauf machen. "Für mich ist es großartig, in meiner Heimat spielen zu können, aber Antworten kann ich erst nach dem Spiel geben. Sollten wir dieses mit 0:3 verlieren, wäre die Enttäuschung riesig . Würden wir das erste Spiel 3:0 gewinnen, wäre es natürlich fantastisch." Für die Schweiz könnte es vom großen Vorteil sein, dass der 28-Jährige kurz vor Turnierbeginn zu alter Treffsicherheit zurückgefunden hat. Nach einer schweren Hüftverletzung im Mai 2007, kehrte er im Frühjahr diesen Jahres zu alter Stärke zurück. In den letzten acht Partien in der deutschen Bundesliga erzielte Frei sechs Treffer, und am letzten Freitag im Testspiel gegen Liechtenstein gelang ihm ein Doppelpack. Mit nun 35 Toren ist er der Rekordtorschütze seines Landes.