Schottland lässt nicht locker
Samstag, 13. Oktober 2007
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Schottland - Ukraine 3:1
Mit einem sicheren Sieg schossen sich die Bravehearts ein Stück näher zur Endrunde.
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Schottland hat seine Aussichten auf die erste Teilnahme an einer großen Endrunde seit fast zehn Jahren durch einen 3:1-Heimsieg gegen die Ukraine deutlich verbessert, die Bravehearts liegen damit weiter an der Spitze der UEFA EURO 2008™-Qualifikationsgruppe B.
Wichtiger Sieg
Durch den Sensationssieg letzten Monat in Frankreich hatten sich die Schotten eine exzellente Ausgangsposition erarbeitet, erstmals seit der FIFA-WM 1998 wieder eine Endrunde zu erreichen. Auch heute überzeugte das Team von Trainer Alex McLeish im heimischen Hampden Park von Beginn an. Frühe Tore von Kenny Miller und Lee McCulloch sorgten für eine beruhigende 2:0-Führung, die auch durch den Anschlusstreffer von Andriy Shevchenko kaum in Gefahr geriet. Den Endstand besorgte dann James McFadden. Schottland liegt zwei Spieltage vor dem Ende der Qualifikation weiter vor Italien und Frankreich, die Ukraine ist durch die Niederlage aus dem Rennen.
Spektakulärer Start
Die Elf von McLeish startete perfekt in die schwere Partie, zwei exzellente Freistöße innerhalb der ersten zehn Minuten ließen gar nicht erst Nervosität aufkommen. Zunächst flankte McCulloch von der linken Seite zielgenau auf den Kopf von Miller, der in der vierten Minute am kurzen Pfosten Torhüter Olexandr Shovkovskiy keine Abwehrmöglichkeit ließ. Sechs Minuten später war es dann McCulloch selbst, der Nutznießer eines starken Freistoßes von Kapitän Barry Ferguson war, der Mittelfeldspieler von Rangers FC stand völlig frei und konnte sich die Ecke aussuchen, es war ein Traumtor.
Shevchenkos Tor
Die Ukraine gab sich aber nicht so schnell geschlagen, in der 24. Minute gelang den Gästen der Anschlusstreffer. Die schottische Abwehr sah bei einer Flanke von der linken Seite von Andriy Nesmachniy nicht gut aus und Shevchenko jagte den Ball aus kurzer Distanz unter die Latte. Die Ukrainer drängten vehement auf den Ausgleichstreffer, klare Chancen blieben jedoch aus.
Wieder McFadden
Als dann doch ein Tor fiel, waren es die Schotten, die jubeln konnten. In der 68. Minute setzte Alan Hutton zu einem seiner typischen Sturmläufe an, flankte dann auf McFadden, der den Ball unter Kontrolle brachte und unter Shovkovskiy ins Netz schob. Für ihn war es der dritte Treffer im dritten Länderspiel in Folge. Beide Mannschaften müssen am Mittwoch schon wieder ran, Schottland muss in Georgien antreten, die Ukraine empfängt die Färöer-Inseln.