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Wer macht es Deutschland nach?

Deutschland hat sich als erste Mannschaft für die Endrunde der UEFA EURO 2008™ in Österreich und der Schweiz qualifiziert. Wer folgt am Mittwoch nach?

Deutschland hat sich nach einem 0:0 am Samstag in der Republik Irland als erste Mannschaft für die Endrunde der UEFA EURO 2008™ in Österreich und der Schweiz qualifiziert. Drei Spieltage vor Schluss fasst uefa.com die Situation in den Gruppen zusammen.

Gruppe A
Vier Mannschaften können sich in dieser einzigen aus acht Teams bestehenden Gruppe noch Hoffnungen auf das Erreichen der Endrunde machen. Polen lag gegen Kasachstan zurück, gewann noch mit 3:1 und belegt mit vier Punkten Vorsprung vor Portugal (2:0-Sieg in Aserbaidschan) und Finnland (0:0 gegen Belgien) Platz eins. Portugal muss noch drei Partien bestreiten, während Polen und Finnland nur noch zweimal antreten. Dies trifft auch auf Serbien zu, das nach einem 0:0 in Armenien drei weitere Zähler Rückstand hat. Polen und Finnland setzen am Mittwoch aus, während Portugal in Kasachstan und Serbien in Aserbaidschan zu Gast ist. Sollte die beiden Favoriten verlieren, wäre Polen für die Endrunde qualifiziert.

Gruppe B
Beim Anstoß am Samstag lagen zwischen der erst- und drittplazierten Mannschaft nur zwei Punkte, und dies änderte sich auch nicht, denn Schottland, Frankreich und Italien gewannen ihre Spiele. Diese drei Teams haben noch zwei Partien zu bestreiten. Tabellenführer Schottland siegte gegen die Ukraine mit 3:1, Weltmeister Italien – ein Punkt dahinter – setzte sich gegen Georgien mit 2:0 durch, und Frankreich, das einen weiteren Zähler Rückstand aufweist, hatte keine Mühe beim 6:0 auf den Färöer. Im kommenden Monat, am 17. November, steht in Glasgow der möglicherweise entscheidende Schlager zwischen Schottland und Italien auf dem Programm. Aber schon am Mittwoch könnten die Schotten als Endrundenteilnehmer feststehen, sollten sie in Georgien mehr Punkte holen als Frankreich gegen Litauen.

Gruppe C
Titelverteidiger Griechenland schlug Bosnien-Herzegowina mit 3:2 und hat nun vier Punkte Vorsprung vor der Türkei, die nur zu einem Remis in Moldawien kam. Die Türken liegen damit einen Zähler vor Norwegen, das am Samstag aussetzte, während Bosnien-Herzegowina weitere vier Punkte Rückstand hat. Die Bosnier müssen noch zwei Mal ran, während die drei vor ihnen platzierten Teams eine Partie mehr zu absolvieren haben. Griechenland wäre qualifiziert, sollte am Mittwoch in der Türkei ein Sieg gelingen, während Norwegen zu Gast in Bosnien-Herzegowina ist.

Gruppe D
Deutschland brauchte in Irland nur einen Punkt, um sich vorzeitig zu qualifizieren, was mit dem 0:0 auch gelang. Die Tschechische Republik, die am Samstag nicht in Aktion war, liegt drei Punkte hinter den ungeschlagenen Deutschen, hat aber auf Irland, das noch zwei Spiele bestreiten muss, fünf Zähler Vorsprung. Wenn die Tschechen am Mittwoch in Deutschland gewinnen, wären sie durch. Sollte dies nicht gelingen, gäbe es im nächsten Monat daheim gegen die Slowakei oder in Zypern weitere Chancen. Irland muss am Mittwoch zuhause gegen Zypern siegen, um noch Hoffnungen haben zu können.

Gruppe E
Kroatien ist nach dem 1:0 gegen Israel - das damit keine Chance mehr hat - wie Deutschland noch ungeschlagen. Sie haben damit weiter drei Punkte Vorsprung vor England, das daheim gegen Estland zu einem 3:0 kam. Doch der Vorsprung auf Russland beträgt schon nahezu uneinholbare acht Zähler. Wenn Russland am Mittwoch im eigenen Stadion nicht gegen England gewinnt, ist Kroatien qualifiziert, und auch die Mannschaft von Steve McClaren wäre bei einem Sieg in Moskau weiter.

Gruppe F
Spanien und Schweden landeten in Dänemark bzw. Liechtenstein Auswärtssiege und liegen damit weiterhin sechs Punkte vor Nordirland. Die Nordiren dürfen allerdings noch einmal mehr antreten als die beiden erstplatzierten Teams. Weitere zwei Punkte dahinter liegt Dänemark. Sollte Schweden am Mittwoch gegen Nordirland gewinnen, würde dies die Qualifikation bedeuten, während Dänemark unbedingt gegen Lettland gewinnen muss, um nicht aller Chancen beraubt zu sein. Spanien muss bis zum November warten, dann sind Schweden und Nordirland zu Gast.

Gruppe G
Rumänien gewann gegen die Niederlande mit 1:0 und hat damit nun drei Punkte Vorsprung vor Oranje. Die Bilanz der Rumänen: Sieben Siege und zwei Remis, damit können nur Deutschland und Kroatien mithalten. Bulgarien liegt zwei Punkte hinter den Niederlanden, doch sollten sie am Mittwoch in Bulgarien verlieren, bräuchte Rumänien in Luxemburg nur noch einen Sieg, um die Endrunde zu erreichen. Die Niederlande, die bis zum Rumänien-Spiel ungeschlagen waren, hoffen mit einem Heimsieg gegen Slowenien wieder in die Siegspur zurückkehren zu können.