Norwegen trotz Sieg ausgeschieden
Mittwoch, 21. November 2007
Artikel-Zusammenfassung
Malta - Norwegen 1:4
Steffen Iversen erzielte einen lupenreinen Hattrick, doch der Sieg der Gäste war letztendlich wertlos.
Artikel-Aufbau
Steffen Iversen führte Norwegen mit einem lupenreinen Hattrick in der ersten Halbzeit zum deutlichen Sieg auf Malta - trotzdem ist die Mannschaft von Åge Hareide bei der UEFA EURO 2008™ nicht mit dabei.
Hattrick von Iversen
Die Norweger mussten einerseits gewinnen und andererseits darauf hoffen, dass die Türkei nicht gegen Bosnien-Herzegowina siegt. Die eigenen Hausaufgaben hat das Team von Hareide zwar gemacht, doch den zweiten Platz in der Gruppe C haben sich am Ende die Türken gesichert. Iversen erzielte in der 25. Minuten das 1:0, und drei Minuten später war er per Strafstoß erneut erfolgreich. Praktisch mit dem Pausenpfiff machte er seinen Hattrick perfekt. In der zweiten Halbzeit konnte Michael Mifsud verkürzen, doch spätestens nach dem Platzverweis von Andre Schembri in der 67. Minute war die Entscheidung gefallen. Morten Gamst Pedersen gelang schließlich noch der 4:1-Endstand.
Starke Anfangsphase
Iversen setzte bereits nach einer Minute das erste Ausrufezeichen, und zwei Minuten später feuerte André Storbæk einen Schuss aus 35 Metern ab. In den ersten zehn Minuten hatten die Norweger noch weitere gute Gelegenheiten durch Bjørn Riise und John Arne Riise. Der Führungstreffer war also nur eine Frage der Zeit, und nach einer Flanke von Storbæk machte Iversen per Kopf schließlich das 1:0. Kurz danach ließ er das 2:0 folgen. John Carew wurde im Strafraum von Jamie Pace zu Fall gebracht, den fälligen Elfmeter verwandelte Iversen eiskalt.
Mifsud verkürzt
Danach wagte sich auch Malta in die Offensive, einen Schuss von Pace aus 25 Metern konnte Håkon Opdal gerade noch über die Latte lenken. Kurz darauf ging es aber schon wieder in die andere Richtung, nach einer Hereingabe von John Arne Riise war Iversen zum dritten Mal zur Stelle. Acht Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit konnte Mifsud mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze verkürzen. Anschließend wurde Schembri vom Schiedsrichter nach wiederholtem Foulspiel vorzeitig in die Kabine geschickt. 15 Minuten vor dem Schlusspfiff machte Pedersen nach einer Flanke von Per Ciljan Skjelbred dann den Sack endgültig zu.