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Terim verspricht Türkei Erfolge

Der türkische Nationaltrainer Fatih Terim will nach der geschafften Qualifikation zur UEFA EURO 2008™ auch den zweiten Teil seines Versprechens einlösen.

Fatih Terim will sein Versprechen, mit der Türkei "bei der Endrunde etwas zu erreichen", einhalten und richtet seinen Blick auf die UEFA EURO 2008™.

Terims Versprechen
Durch einen 1:0-Erfolg am Mittwoch in Istanbul gegen Bosnien-Herzegowina sicherte sich die Türkei in der Gruppe C den zweiten Platz vor Norwegen. Terim, der sich darüber im Klaren ist, dass ein Scheitern auch sein Aus bedeutet hätte, richtete den Blick zuversichtlich in Richtung Endrunde. "Wenn wir diese Chance nicht genutzt hätten, hätte jemand dafür die Verantwortung übernehmen müssen und das hätte ich dann auch gemacht", sagte er. "Jetzt stehen wir in der Endrunde und ich bleibe bei der Mannschaft. Ich habe versprochen, dass wir uns qualifizieren und in der Endrunde etwas erreichen werden. Der erste Teil dieser Aufgabe ist erfüllt – nun müssen wir uns auf den zweiten konzentrieren."

Beängstigendes Zwischentief
Die Türkei geriet nach dem eindrucksvollen 4:1-Sieg in Athen bei Europameister Griechenland am vierten Spieltag in eine schwere Formkrise. Durch zwei Unentschieden gegen Malta und Moldawien, einer Niederlage in Bosnien-Herzegowina und einer 0:1-Schlappe zu Hause gegen Griechenland hatte Norwegen plötzlich die besseren Karten. Die Türkei rehabilitierte sich am Samstag allerdings mit einem 2:1-Erfolg in Oslo und hat sich nun für die EM qualifiziert. In Hinblick darauf kündigte Terim Änderungen an.

Veränderungen geplant
"Abgesehen von Rüştü Reçber und Emre Aşık ist unsere Mannschaft ziemlich jung", sagte er. "Es werden weitere neue Spieler hinzukommen. Es gab gesperrte und verletzte Spieler, die wir nicht nominieren konnten. Wir haben nun sieben Monate, um uns vorzubereiten und uns vor der Endrunde umzustrukturieren. Während dieser Phase wird es Änderungen in der Mannschaft geben. Wir müssen bei dem Turnier überzeugen und wir glauben fest an unsere Jungs. Unsere Spieler müssen eine schwere Last tragen, was in so einem jungen Alter nicht so einfach ist."

Stolzer Nihat
Nihat Kahveci, der gegen Bosnien-Herzegowina das einzige Tor erzielte, freute sich auch aus einem anderen Grund und sagte: "Ich habe es geschafft, nach einigen schweren Verletzungen wieder zurückzukommen und jetzt wird alles besser werden. Wir hätten die Qualifikation nicht so spannend machen sollen, aber wir haben es verdient. Meine Tore [gegen Norwegen und Bosnien-Herzegowina] führten zwar zu Siegen, aber unsere Arbeit als Mannschaft sollte man nicht vergessen. Wir haben wichtige Spiele gewonnen und den Leuten gezeigt, was wir zu leisten im Stande sind."