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Lagerbäck gratuliert seiner Mannschaft

Schweden kann nach der fünften erfolgreichen Qualifikation zu einem großen Turnier in Folge stolz sein. Trainer Lars Lagerbäck schrieb den Erfolg dem Team zu.

Schweden kann nach der fünften erfolgreichen Qualifikation zu einem großen Turnier in Folge stolz sein. Der 2:1-Sieg gegen Lettland löste gestern in der Gruppe F das Ticket für die UEFA EURO 2008™.

Aufgabe erledigt
Die Mannschaft von Lars Lagerbäck brauchte nur noch einen Punkt, um das Ticket für Österreich und die Schweiz zu lösen. Dennoch begannen die Schweden in Solna druckvoll und gingen schon in der ersten Minute durch Marcus Allbäck in Führung. Allerdings gelang Jurijs Laizans Mitte der ersten Halbzeit mit einem Schuss, den Daniel Majstorovic unhaltbar für Torhüter Andreas Isaksson abfälschte, der Ausgleich. Dennoch schoss Kim Källström die Schweden in der 57. Minute zum Sieg – und damit auch zur Endrunde. Lagerbäck war nach dem Spiel zufrieden, aber nicht euphorisch und sagte: "Wir haben heute nicht gut gespielt, aber wir haben getan, was nötig war und das zählt."

Verunsichert
"Ich freue mich für alle Leute beim Schwedischen Fußballverband und für meine Spieler, die einen tollen Job gemacht haben – sie haben die Glückwünsche verdient", fügte der Trainer der Schweden hinzu. Seine Truppe wäre bei einer eigenen Niederlage und einem gleichzeitigem Sieg von Nordirland in Spanien ausgeschieden, doch die Spanier gewannen letztlich 1:0. "Wir haben in der ersten Halbzeit zum Teil unsicher ausgesehen, aber in der zweiten selbstbewusst gespielt. Durch Källströms Treffer wurden wir ruhiger und das Tor von Spanien gegen Nordirland hat uns natürlich auch geholfen."

Hätte nicht besser laufen können
Starstürmer Zlatan Ibrahimović traf auch im sechsten Qualifikationsspiel nicht, meint aber, dass der Mannschaftserfolg wichtiger ist und sagte: "Wir haben getan, was wir tun mussten und nur das zählt. Wir haben teilweise gut kombiniert, aber natürlich waren wir weit von unserer Topform entfernt. Wir haben einen Superstart erwischt. Das war fantastisch und hätte nicht besser klappen können. Es ging um viel und wir waren nicht voll konzentriert. Durch unser schlampiges Spiel haben wir die Kontrolle etwas verloren, doch am Ende waren wir stärker als sie."