England ohne Mühe gegen Estland
Samstag, 13. Oktober 2007
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England - Estland 3:0
Mit dem fünften Sieg in Folge schoss sich England für das wichtige Spiel gegen Russland warm.
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England hat seine Siegesserie in der Qualifikation zur UEFA EURO 2008™ fortgesetzt und im Wembley-Stadion mit 3:0 gegen Estland gewonnen. Durch den fünften Sieg in Folge liegen sie nun fünf Zähler vor dem drittplatzierten Russland.
Sorge um Cole
Shaun Wright-Phillips brachte die Hausherren bereits in der elften Minute in Führung. Auch danach hatte England die Esten stets im Griff und schoss sich bis zur Pause einen 3:0-Vorsprung heraus. Wayne Rooney markierte den zweiten Treffer, ehe Taavi Rähn ein Eigentor erzielte. Im zweiten Durchgang konnte die Truppe von Steve McClaren dadurch Kräfte sparen für das wichtige Spiel am Mittwoch gegen Russland. Allerdings werden sie in Moskau wohl auf Ashley Cole verzichten müssen, der heute aufgrund einer anscheinend schlimmeren Knöchelverletzung vom Platz getragen werden musste.
Erleichterung bei Rooney
Den ersten Treffer erzielten die Engländer nach einer schönen Kombination zwischen Gareth Barry, Micah Richards und Wright-Phillips, der das Leder durch die Beine von Mart Poom ins Tor beförderte. In der 32. Minute vollendete Rooney die Vorarbeit von Joe Cole zum 2:0 und markierte damit seinen ersten Länderspieltreffer seit elf Monaten. Der Torjäger von Manchester United FC profitierte allerdings davon, dass sein Schuss noch von Raio Piiroja abgefälscht wurde.
Debüt von Lescott
Nur eine Minute später musste Estlands Schlussmann Poom erneut hinter sich greifen, als Ashley Cole einen langen Ball in die gegnerische Hälfte schlug und Rähn die Kugel mit dem Kopf aus 18 Metern unglücklich ins eigene Netz beförderte. Dank des beruhigenden Vorsprungs brachte McLaren in der zweiten Halbzeit den Debütanten Joleon Lescott für Rio Ferdinand, dem wie drei anderen Engländern bei einer weiteren Verwarnung eine Gelbsperre drohte. Allerdings musste England den Sieg teuer bezahlen, denn die Verletzung von Ashley Cole könnte für ihn eine lange Zwangspause bedeuten.