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Schweden nicht zu stoppen

Island - Schweden 1:2
Schweden eilt mit dem vierten Sieg im vierten Spiel der Konkurrenz in der Gruppe F auf und davon.

Schweden festigte seine Spitzenposition in der Qualifikationsgruppe F zur UEFA EURO 2008™ durch einen hart umkämpften Erfolg auf Island, Kim Källström und Christian Wilhelmsson sorgten nach Rückstand mit ihren Toren für den vierten schwedischen Sieg in Folge.

Vidarssons Führung
Die Gäste waren mit breiter Brust angereist, lagen sie doch nach ihrem Sieg am letzten Samstag gegen Spanien mit fünf Punkten Vorsprung an der Spitze ihrer Gruppe. Doch in Reykjavik musste Trainer Lars Lagerbäck auf die verletzten Fredrik Ljungberg, Anders Svensson, Tobias Linderoth und Olof Mellberg verzichten. Schon in der sechsten Minute schockten die Isländer, die am Wochenende noch in Lettland mit 0:4 untergegangen waren, die Schweden durch das 1:0 durch Arnar Vidarsson, der einen Halbvolley unter die Latte hämmerte.

Källströms Antwort
Doch die Freude der Isländer sollte nur zwei Minuten dauern, dann kam Schweden durch Källström zum Ausgleich. Sein 30-Meter-Freistoß rutschte unter Torhüter Árni Arason ins Netz. Bis zur Pause tat sich nicht mehr viel, einzig Hannes Sigurdsson hatte noch eine gute Möglichkeit, verpasste aber eine Flanke von Grétar Steinsson um Haaresbreite. Auf der anderen Seite wurde ein Freistoß von Källström von Hermann Hreidarsson von der Linie geschlagen, im zweiten Durchgang erhöhten die Schweden deutlich die Schlagzahl. Doch zunächst konnte Arason gegen Johan Elmander noch retten.

Wilhelmssons Siegtor
Nach knapp einer Stunde war aber auch Islands Torhüter machtlos. Erik Edman und Marcus Allbäck bereiteten nach einer herrlichen Kombination vor und Wilhelmsson hob den Ball geschickt über Islands Nummer 1 ins Tor. Danach drängten die Gastgeber vehement auf den Ausgleich, aber Sigurdsson verzog aus guter Position und Eidur Gudjohnsen traf die Querlatte. Elmander und Källström hatten beide noch Chancen, für klare Verhältnisse zu sorgen, doch auch so reichte es für die Schweden, die sich nun bis zum 28. März ausruhen können, wenn es in Nordirland weitergeht. Island, das es auf drei Punkte aus vier Spielen bringt, trifft am selben Abend auf Spanien.