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Chapuisat im Rampenlicht

Stéphane Chapuisat, der erfolgreichste Schweizer Fußballer aller Zeiten, wird am Freitag die Auslosung der UEFA EURO 2008™ vollziehen.

Auch wenn die Schweiz in den letzten Jahrzehnten einige Weltklassefußballer hervorgebracht hat, gibt es kaum einen Zweifel daran, wer der herausragendste Repräsentant des Landes war. Stéphane Chapuisat, der erfolgreichste Schweizer Fußballer, war immer schon ein Synonym für einen Vorzeigeprofi und ist auch mit mittlerweile 36 Jahren noch immer einer der Topstürmer in seiner Heimat.

EURO-Auslosung
Trotz seines Rücktritts aus der Nationalmannschaft nach 103 Länderspielen und 21 Toren, wird Chapuisat am Freitag erneut im Rampenlicht der Weltöffentlichkeit stehen, wenn er zusammen mit Österreichs Andreas Herzog in Montreux die Auslosung der UEFA EURO 2008™ vollziehen wird. Der offizielle Newsletter der UEFA EURO 2008™, Inside EURO 2008™, hat sich unmittelbar vor der Zeremonie mit dem Stürmer des FC Lausanne-Sport unterhalten.

Inside EURO 2008™: Der Österreicher Andi Herzog fungiert als ÖFB- und EURO-Botschafter. Bei Ihnen ist das noch nicht so klar, oder?
Stéphane Chapuisat:
Im Moment konzentriere ich mich noch auf meine Zeit als Profi bei Lausanne-Sport. Aber ich bin jederzeit zu PR-Auftritten in Sachen EURO bereit. Wie jetzt auch bei der Auslosung.

Wie sehr identifizieren Sie sich mit der Heim-Europameisterschaft 2008?
Ein Turnier unmittelbar vor der Haustüre, was Besseres kann dem schweizerischen Fußball eigentlich nicht passieren. Für die jungen Spieler kommt die WM in Deutschland gerade recht. Da können sie Erfahrung sammeln, ohne dass der Druck schon ähnliche Ausmaße annimmt wie in zwei Jahren vor heimischem Publikum.

Welche Ziele muss sich die Mannschaft setzen?
Diese Frage kann eigentlich nur Köbi Kuhn beantworten. Ich würde sagen, die zweite Turnierphase ist mehr als realistisch. Es macht jedenfalls Spaß, den Jungs zuzuschauen. Und das wird sich bis 2008 noch steigern.

Ihr schönstes Erlebnis als Teamspieler?
Das 4:1 gegen Rumänien bei unserer ersten WM-Teilnahme 1994. Durch den Sieg sind wir als krasse Außenseiter ins Achtelfinale gekommen.

Haben Sie schon eine konkrete Vorstellung für die Zeit nach der aktiven Laufbahn?
Es gibt ein paar Möglichkeiten. Ich würde gerne mit Stürmern arbeiten, eventuell auch im Nachwuchs. Aber Genaueres hab’ ich noch nicht entschieden.

Welche Tipps kann einer wie Sie jungen Spielern geben?
Was ich ihnen vorleben kann, ist in erster Linie meine Einstellung zum Fußball. Mein Ehrgeiz in jeder Trainingseinheit, mein Siegeswille, vielleicht auch ein bisschen meine Technik…