Einigung über Spielplan in Gruppe F
Mittwoch, 15. Februar 2006
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Wie seine Amtskollegen aus Spanien und Schweden zeigte sich auch der dänische Nationaltrainer Morten Olsen mit der Einigung in Kopenhagen "zufrieden".
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Die Trainer der drei Favoriten-Teams in Gruppe F der Qualifikation zur UEFA EURO 2008™ sind zufrieden mit den Ergebnissen der intensiven Verhandlungen in Kopenhagen, in denen es um den Spielplan in dieser Gruppe ging.
"Guter Spielplan"
Der Nationalcoach des Gastgebers Dänemark, Morten Olsen, empfing die Vertreter der Gruppengegner Spanien, Schweden, Island, Lettland, Liechtenstein sowie Nordirland und sagte anschließend: "Ich bin zufrieden mit den Ergebnissen. Wir freuen uns auf einen guten Spielplan, denn die meisten unserer Wünsche sind erfüllt worden." Nachdem die Dänen sich nicht für die FIFA-Weltmeisterschaft 2006 qualifizieren konnten, bestreiten sie ihr nächstes Pflichtspiel am 6. September in Island zum Auftakt der Qualifikation für die Endrunde in Österreich und der Schweiz.
Klima berücksichtigt
Schweden startet schon vier Tage früher in Lettland in die Qualifikation und trifft am 6. September auf Liechtenstein. Am 7. Oktober müssen die Schweden dann schon zum Spitzenspiel der Gruppe gegen Spanien antreten. "Das ist nicht perfekt für uns", sagte der schwedische Trainer Lars Lagerbäck. "Doch den perfekten Spielplan gibt es wohl sowieso nicht. Also muss man sagen, dass es schon o.k. für uns ist. Das wichtigste ist aber, dass wir es geschafft haben, uns auf einen Spielplan zu einigen. Dabei haben wir vor allem die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen in den verschiedenen Ländern berücksichtigt."
Auslosung möglich
Die Spanier lobten die angenehme Atmosphäre des Treffens und eröffnen ihre Qualifikation am 2. September gegen Liechtenstein. Der Generalsekretär des Spanischen Fußballverbandes, Jorge Pèrez Arias, sagte: "Trainer Luis Aragonés und ich sind froh darüber, dass wir uns auf einen Spielplan einigen konnten, mit dem alle Gruppenteilnehmer gut leben können." Sämtliche Spieltermine werden allerdings von der UEFA erst offiziell bestätigt, wenn von allen Mannschaften jeder Gruppe eine unterschriebene Zustimmungserklärung vorliegt. Dafür haben die Teams beziehungsweise deren Verbände noch bis zum 27. Februar Zeit. Sollte es Gruppen geben, für die es bis dahin noch keinen einheitlichen Spielplan gibt, wird dieser am 2. März durch eine Auslosung in Nyon festgelegt.