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Frankreich gewinnt problemlos

Georgien - Frankreich 0:3
Die Les Bleus haben sich für die Neuauflage des WM-Endspiels am Mittwoch schon einmal warmgeschossen.

Frankreich kann nach einer souveränen Vorstellung in Tiflis gegen Georgien zuversichtlich in die Neuauflage des FIFA-WM-Finales am Mittwoch gehen.

Gute Arbeit
Angreifer Florent Malouda von Olympique Lyonnais brachte Frankreich früh in Führung. Kurz danach ließ Louis Saha mit einem herrlichen Weitschuss bereits den zweiten Treffer folgen. 55 Sekunden nach Beginn der zweiten Hälfte war die Partie endgültig entschieden, als Malkhaz Asatiani den Ball unter Bedrängnis von Thierry Henry ins eigene Netz beförderte. Am Ende hätte es für die Georgier, die vor Spielbeginn noch auf dem ersten Rang in der Gruppe B lagen (nach dem 6:0-Sieg auf den Färöer Inseln im vergangenen Monat), sogar noch schlimmer kommen können, doch der Treffer von Gäste-Kapitän Patrick Vieira wurde nicht gegeben.

Vorlagengeber Ribéry
Nach sieben Minuten markierte Malouda mit einem schönen Rechtsschuss von der Strafraumgrenze das 1:0 für Frankreich. Die Vorarbeit leistete dabei Franck Ribéry, der auch bei der Entstehung des zweiten Treffers beteiligt war. Saha beförderte dabei die Kugel aus 15 Metern spektakulär über die Linie. Kurz davor köpfte der Georgier Shota Arveladze nur knapp über die Latte. Fünf Minuten später hatten die Gastgeber bereits die nächste gute Möglichkeit, doch Gogita Gogua hatte sein Visier aus 25 Metern etwas zu ungenau eingestellt.

Keine Probleme
In der Abwehr hatten die Georgier ihre liebe Müh und Not. Levan Kobiashvili, Jaba Kankava und Gogua sahen allesamt nach Fouls die Gelbe Karte, und sieben Minuten vor der Pause musste auch noch der verletzte Außenverteidiger Kakhaber Aladashvili für Ilia Kandelaki ausgewechselt werden. Die Franzosen mit den beiden Routiniers Lilian Thuram und Claude Makelele hatten dagegen überhaupt keine Probleme. Die drei Punkte waren endgültig unter Dach und Fach, als Asatiani eine Flanke von Willy Sagnol ins eigene Tor beförderte.

Chance zur Revanche
Nach diesem Spiel können die Franzosen nun voller Selbstvertrauen in die Partie am Mittwoch im Pariser Stade de France gegen Italien gehen. Im Finale der FIFA-Weltmeisterschaft in Berlin trennten sich die beiden Teams mit einem 1:1-Unentschieden, doch im anschließenden Elfmeterschießen hatten die Azzurri das bessere Ende für sich. Jetzt wollen die Männer von Raymond Domenech den Heimvorteil nutzen und den Spieß umdrehen. Georgien steht vor der nächsten schweren Aufgabe und muss in Kiew gegen die Ukraine antreten.

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