Löw kann mit Remis leben
Mittwoch, 15. November 2006
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Bundestrainer Joachim Löw hat beim 1:1 auf Zypern die nötige Frische seiner Spieler in den entscheidenden Situationen gefehlt.
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Zypern - Deutschland 1:1
Im sechsten Spiel seit der Weltmeisterschaft konnte die deutsche Nationalmannschaft zum ersten Mal nicht gewinnen. Im UEFA EURO 2008™-Qualifikationsspiel der Gruppe D kam die DFB-Elf lediglich zu einem 1:1 auf Zypern, konnte sich aber aufgrund des besseren Torverhältnisses dennoch an die Tabellenspitze setzen. uefa.com fasst für Sie die Stimmen zusammen.
Joachim Löw, Trainer von Deutschland
„Wir müssen auch mal mit einem Unentschieden leben. Heute hatte die gesamte Mannschaft nicht die nötige Frische in den Zweikämpfen und im Spiel ohne Ball. Man muss aber auch sagen, dass Zypern gut gespielt hat. Wir haben alles versucht und alles gegeben, aber irgendwann lassen einfach die Kräfte bei den Spielern auch mal nach. Trotzdem können wir insgesamt damit leben. Nach dem 1:0 hatten wir das Spiel eigentlich in der Hand und dann waren wir nicht konzentriert und präsent genug und deshalb hat es heute nicht ganz gereicht.“
Philipp Lahm, deutscher Verteidiger
„Das war trotz des Unentschiedens kein Rückschritt. Wir haben von Anfang an gesagt, dass es sehr schwer wird. Wir haben gut angefangen, aber nach dem 1:1 haben wir nicht mehr richtig ins Spiel gefunden. Heute war halt ein Tag, der nicht so gut war. Aber da muss man dann einfach mal den einen Punkt mitnehmen.“
Timo Hildebrand, Torhüter Deutschland
„Die Zyprioten haben von Anfang an sehr aggressiv gespielt und es uns dadurch nicht einfach gemacht. Beim Ausgleich ist der Ball unglücklich aufgesprungen. Ich war zwar noch dran, aber dann ist er reingerutscht.“