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Viel zu tun für Hickersberger

Auf den neuen österreichischen Nationaltrainer Josef Hickersberger wartet vor der UEFA EURO 2008™ im eigenen Land noch eine Menge Arbeit.

Nach der 0:2-Niederlage gegen Kanada bei seinem ersten Spiel als österreichischer Nationaltrainer hat Josef Hickersberger einsehen müssen, dass auf ihn im Vorfeld der UEFA EURO 2008™ in Österreich und der Schweiz noch eine Menge Arbeit wartet.

Keine Pflichtspiele
Dazu kommt, dass das Team des 57-Jährigen vor der Endrunde in etwas mehr als zwei Jahren keine Pflichtspiele mehr bestreit, in denen man sich auf den Druck einer EM im eigenen Land vorbereiten könnte. Nachdem seine Mannschaft zu Hause gegen Kanada zwei Gegentreffer hinnehmen musste, weiß der frühere Trainer von SK Rapid Wien nur zu genau, dass auf ihn und sein Team noch eine Menge Arbeit wartet.

"Von vorn beginnen"
"Ich wusste, dass es schwer werden würde, die Kanadier haben verdient gewonnen", sagte Hickersberger, der schon einmal Coach der österreichischen A-Auswahl gewesen ist. "Sie haben in jeder Hinsicht besser gespielt und waren uns physisch und technisch überlegen. Das war der Schlüssel zu ihrem Sieg. Nun müssen wir wieder ganz von vorn beginnen und können nur noch besser werden."

Noch nicht in Form
Der Präsident des Österreichischen Fußball-Bundes Friedrich Stickler begründete die schwache Leistung des Teams mit dem Hinweis damit, dass nach der langen Winterpause die Rückrunde der Bundesliga erst vor kurzem wieder begonnen hat. "Wir haben gerade erst eine lange Winterpause hinter uns", sagte er. "Deshalb sind unsere Spieler noch nicht in Bestform."

"Keine Entschuldigung"
"Das soll aber keine Entschuldigung sein, wir müssen einfach nach vorne schauen. Im Mai haben wir unser nächstes Spiel", fügte Stickler hinzu. "Dann treten wir gegen Kroatien an und müssen natürlich eine bessere Leistung zeigen. Ich glaube jedenfalls, dass wir am Beginn eines langen und sehr steinigen Weges stehen. Gut, dass wir noch ein bisschen Zeit bis zur EM haben."

Positives Omen
Die erste Amtszeit von Hickersberger hat mit einer Niederlage gegen den Co-Gastgeber der EURO 2008, die Schweiz, begonnen. Danach führte er Österreich zur FIFA-Weltmeisterschaft 1990 in Italien. Das könnte trotz der bitteren Niederlage ein gutes Omen sein.

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