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Soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit

Soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit

Jacques Lambert, Präsident von EURO 2016 SAS: "Eine schlüssige Richtlinie bei der sozialen und ökologischen Verantwortung ist ein wesentlicher Teil bei der Organisation eines Großereignisses im Sport. Es ist kein Luxus und erst Recht kein Spielzeug, sondern eine bürgerliche Verantwortung und sie gehört jetzt zu den betrieblichen Voraussetzungen genau wie die Sicherheit, das Marketing oder der Ticketverkauf."

UEFAs Strategie hinsichtlich sozialer Verantwortung und Nachhaltigkeit bei der UEFA EURO 2016 hat folgende Ziele:
• Minimierung der Umweltauswirkung
• Eingliederung einer sozialen Komponente beim Turnier
• Maßregelung der wirtschaftlichen Auswirkung bezogen auf die Organisation eines solchen Großereignisses im Sport

Die Strategie verfolgt außerdem den großen Schwerpunkt, sicherzustellen, dass die UEFA EURO 2016 ein positives Erbe hinsichtlich der Nachhaltigkeit für Gastgeberstädte, die Stadien den französischen Fußball und die UEFA hinterlässt.

Stützend auf den Initiativen zur sozialen Verantwortung bei der UEFA EURO 2008 sowie UEFA EURO 2012 und aufbauend auf die RESPECT-Kampagne, haben die UEFA und EURO 2016 SAS acht Prioritäten definiert. Zugunsten einer realistischen und machbaren Strategie wurden konkrete und messbare Ziele für jede Priorität ausgearbeitet.

Respekt für Zugang für Alle – um die Stadien der UEFA EURO 2016 für alle zugänglich und dementsprechend inklusiv zu gestalten, in Zusammenarbeit mit Centre for Access to Football in Europe (CAFE).

Respekt für Deine Gesundheit – rauchfreies Turnier. Um vollständig rauchfreie Stadien für alle Ticketinhaber, Mitarbeiter und Zulieferer in allen Stadien der UEFA EURO 2016 ab dem Drehkreuz zu erhalten. Mit Unterstützung der World Heart Federation und Healthy Stadia.

Respekt für Vielfalt – Anzeige von Diskriminierung in den Stadien. Bei den Spielen werden Maßnahmen gegen rassistische und diskriminierende Vorfälle vorgenommen. Ziel ist es, die Anzahl solcher Vorfälle zu reduzieren, in Zusammenarbeit mit dem FARE-Netzwerk (Fußball gegen Rassismus in Europa).

Respekt für Fankultur – Fan-Botschaften: Bereitstellung einer Betreuung für Fußballfans durch das Angebot von "Fan-Botschaften" in Spielorten, in Zusammenarbeit mit Football Supporters Europe (FSE).

Respekt für die Umwelt – öffentliche Verkehrsmittel und Mobilität: Minimierung der Umweltauswirkungen durch den Transport. Gewährleistung einer reibungslosen Mobilität zwischen den Austragungsstädten sowie innerhalb der jeweiligen Stadt für Zuschauer, Besucher und Anwohner und Förderung der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und der Fortbewegung zu Fuß.

Die UEFA arbeitet mit Climate Friendly zusammen, um den UEFA EURO 2016 Eco-Calculator (https://de-ecocalculator.uefa.com/journey) zu entwickeln. Diese Online-App ermöglicht es den Fans, sich zu veranschaulichen, wie sich ihre Reise zum Turnier auf Treibhausgasausstöße auswirkt. Weiterhin wird die UEFA hinsichtlich der notwendigen Flugreisen die CO2-Ausstöße messen, reduzieren und gegenrechnen.

Respekt für die Umwelt – Abfallmanagement: um das Abfallmanagement durch Reduzierung, Wiederverwertung und Recycling zu optimieren und um eine 50-prozentige Recycling-Rate zu erreichen, müssen Deponiemüll-Entsorgungen vermieden und die öffentliche Wahrnehmung verbessert werden.

• Respekt für die Umwelt – Energie und Wasser: um erneuerbare und grüne Energie zu fördern, muss der Wasserverbrauch minimiert werden.

• Respekt für die Umwelt – Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen: die Förderung der verantwortungsvollen Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen, die Käufer dabei unterstützen, Berücksichtigung ökologischer und sozialer Belange innerhalb der Lieferkette und Verpflichtung der Lieferanten und Lizenznehmer zur Einhaltung der Richtlinien zu sozialer Verantwortung und Nachhaltigkeit.

Die Prioritäten im Bereich soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit sowie Strategien und Maßnahmen, um diese einzuführen, sind detailliert im Bericht 'Noch ein Jahr' niedergeschrieben.

Die UEFA wird den Prinzipien des Globalen Pakts der Vereinten Nationen (https://www.globalreporting.org/Pages/default.aspx) für ihre Kampagne zur sozialen Verantwortung und Nachhaltigkeit bei der UEFA EURO 2016 folgen. Die Leistungsindikatoren (KPIs) der UEFA EURO 2016 werden nach dem Turnier in einem Bericht dargelegt, der auch alle Aktionen, Erfolge und gelernten Lektionen auflisten wird.

Die UEFA und die EURO 2016 SAS werden versuchen, das ISO 2012-1 Zertifikat für alle Operationen rund um die UEFA EURO 2016 zu erlangen. ISO 2012-1 ist das Rahmenwerk für die Einführung von Nachhaltigkeit bei allen Operationen des Event-Managements. Es soll sicherstellen, dass Nachhaltigkeit bei allen Planungs- und Durchführungsschritten eine wichtige Rolle spielt.

Der Nachhaltigkeitsleitfaden (http://www.uefa.org/MultimediaFiles/Download/uefaorg/General/02/26/41/85/2264185_DOWNLOAD.pdf - nur auf Englisch und Französisch erhältlich) wurde für alle Beteiligten der UEFA EURO 2016 erstellt und zeigt 15 einfache Methoden, um eine aktive Rolle beim Schutz der Umwelt zu spielen.