Coleman: Wales hat noch mehr im Tank

Wales unterlag zwar im Halbfinale der UEFA EURO 2016 gegen Portugal, doch für Trainer Chris Coleman ist sein Team noch lange nicht "am Ende der Reise angekommen".

Wales nach der Pleite gegen Portugal
Wales nach der Pleite gegen Portugal ©Getty Images

Nach sechs kräfteraubenden Spielen ist die UEFA EURO 2016 für Wales nach einer 0:2-Niederlage gegen Portugal beendet. Trotz des Ausscheidens hat die Mannschaft Großartiges geleistet und kann optimistisch in die Zukunft blicken.

Die größere Turnier-Erfahrung der Portugiesen führte Chris Coleman als einen der wesentlichen Faktoren für das Ausscheiden seines Teams an. "Sie wissen, wie man in einem Halbfinale der UEFA EURO agieren muss. Wir sind trotz der Niederlage noch nicht am Ende unserer Reise angekommen. In diesem Team steckt noch mehr drin. Wir müssen jetzt nur konzentriert weiter an uns arbeiten."

Auch Joe Allen unterstrich die herausragende Turnier-Leistung der walisischen Mannschaft. "Die UEFA EURO 2016 war für uns alle eine großartige Erfahrung. Die Siege, aber auch die Niederlagen, werden uns als Motivation dienen. Wir wollen auch noch in der Zukunft bei anderen großen internationalen Turnieren für Furore sorgen."

Das Abschneiden des Teams bei diesem Turnier dürfte die Fußballlandschaft in Wales nachhaltig verändern. An die Bilder der Fans und an ihre Gesänge wird man sich noch sehr lange erinnern und die Leistungen der Spieler auf dem Rasen dürften als Inspiration für eine neue Generation dienen, um es ihren Vorbildern gleichzutun.

Coleman hat seinen Vertrag als Nationaltrainer bereits vor dem Turnier verlängert und sein Glaube an die Mannschaft ist stärker als je zuvor.

Die Niederlage seines Teams im Halbfinale schmerzt für den Moment. Doch mit einigen Tagen Abstand wird man sich vor allem an die positiven Dinge erinnern - ein walisisches Team, das unglaublich stark auftrat und noch stärker zurückkommen wird.

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