Albaniens "Herz" der Schlüssel zum historischen Sieg

Der albanische Trainer Gianni De Biasi hofft, darauf, dass sein Team der UEFA EURO 2016 erhalten bleibt um zu zeigen, dass es "größeren Teams Probleme bereiten kann", nachdem Rumänien raugeworfen worden war.

Gianni De Biasi, Trainer Albanien
Ich bin mir sicher, dass wir den Albanern in Albanien eine Menge Freude bereitet haben. Nicht nur den Albanern in Albanien, sondern den Albanern in der ganzen Welt. Wir haben in den ersten beiden Spielen alles gegeben, war wir konnten, aber man braucht Tore, um Ergebnisse zu holen. Wir sind eine Mannschaft, die Qualität und Stärke hat, und wir haben in der Qualifikation nur zwei Treffer kassiert. Wir haben das mit Herz und Qualität geschafft. Wir haben mit unseren Köpfen und mentaler Stärke gespielt.

Wir müssen uns darauf vorbereiten, als würden wir am Freitag oder Samstag spielen, dafür haben wir fünf oder sechs Tage. Wir werden die anderen Spiele beobachten und bereit sein. Wenn wir bleiben, können wir den anderen Mannschaften Probleme bereiten. Ich denke, in Sachen Selbstvertrauen sind wir heute Abend gewachsen. Wir brauchten die ersten beiden Spiele, um im Turnier anzukommen. Ich hoffe, dass wir bleiben können. Ich bin eine positive Person und ich denke, dass wir es uns verdient haben.

Arlind Ajeti, Verteidiger Albanien und Spieler des Spiels
Das Herz, dass wir gegeben haben, unsere albanischen Herzen und unser Kampfgeist. Was wir füreinander tun, die Tatsache, dass wir füreinander kämpfen, das macht es besonders. Wir sind wirklich glücklich, wir haben bis zum Ende geglaubt, dass wir mindestens ein Spiel in diesem Turnier gewinnen können, und das haben wir geschafft.

Armando Sadiku, Stürmer und Torschütze Albanien
Das ist natürlich höchst emotional. Wir haben unser Ziel bereits erreicht, und deshalb sind wir sehr glücklich. Ich bin sehr zufrieden, aber das Lob geht an die gesamte Mannschaft. Ich kann den Moment, in dem ich getroffen habe, nicht beschreiben. Das war sehr emotional. Ein sehr glücklicher Moment, all die Albaner zu sehen, sie glücklich zu machen.

Anghel Iordănescu, Trainer Rumänien
Eine Niederlage ist eine Niederlage, und was geschehen ist, tut uns sehr leid. Wir hatten viele Torchancen. Wir sind gut in das Spiel reingekommen und haben es kontrolliert. Wegen eines Fehlers unserer Abwehr haben wir ein Tor kassiert. In der zweiten Halbzeit haben wir versucht, ihnen unseren Stil aufzuzwingen und mehr Ballbesitz zu haben. Ich denke, dass die albanischen Fans der albanischen Mannschaft Kraft gegeben haben, und das hat ihnen geholfen, ein Tor zu schießen.

Wir haben gegen Frankreich eine gute Leistung gezeigt, und gegen die Schweiz hatten wir viele Torchancen. Das heute ist eine schmerzliche Niederlage für das rumänische Team. Aber das ist nicht die rumänische Mannschaft, die ich gekannt habe, als ich jung war. Die Spieler spielen im Ausland und viele haben mit ihren Klubs Probleme.

Denke ich, dass wir die Qualifikation verdient gehabt hätten? Ja und nein. Wenn man keinen Sieg schafft, dann verdient man es auch nicht, sich zu qualifizieren. Ich sagte gestern, dass das das Spiel einer Generation ist, und das stimmt. Das Weiterkommen wäre eine Belohnung für die Generation gewesen. Sie haben alles getan, um sich zu qualifizieren.

Nicolae Stanciu, Mittelfeldspieler Rumänien
Ich bin sehr, sehr enttäuscht. Ich habe keine Worte, um das auszudrücken, was ich jetzt fühle. Wir haben Millionen Menschen enttäuscht, die an uns geglaubt haben. Wir haben das Spiel kontrolliert, haben es aber nicht geschafft, klare Chancen zu erarbeiten. Vor dem Tor waren wir nicht heiß genug. Sie haben am Ende der ersten Hälfte getroffen und das hat alles verändert.

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