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Slaven Bilić lobt seine B-Elf

Slaven Bilić freute sich über den 1:0-Sieg "einer großen kroatischen Mannschaft", während Polens Leo Beenhakker natürlich nach dem Aus enttäuscht war.

Kroatiens Nationaltrainer Slaven Bilic
Kroatiens Nationaltrainer Slaven Bilic ©Getty Images

Kroatiens Trainer Slaven Bilić lobte seine B-Truppe über den grünen Klee, nachdem diese Polen mit 1:0 besiegt und den dritten Sieg in Folge eingefahren hatte. Er wollte aber noch nicht über das Viertelfinale gegen die Türkei reden, sondern sagte nur, dass man sich ganz normal auf die Begegnung vorbereiten werde. Polens Trainer Leo Beenhakker gestand ein, dass seine Mannschaft in den drei Spielen nicht gut genug gewesen sei. Er versprach Besserung für die Zukunft.

Slaven Bilić, Trainer Kroatien 
Es ist ein großer Erfolg, drei Spiele in Folge zu gewinnen, vor allem bei einer [UEFA-] Europameisterschaft. Wir sind nicht die Ersten, die das geschafft haben, aber es haben nicht viele geschafft. Es zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind – wir wussten, dass die Jungs [die kroatischen Ersatzspieler, die ihre Chance bekamen] ein tolles Spiel zeigen können. Der Sieg war hoch verdient und wenn [Artur] Boruc nicht so ein toller Torhüter wäre, hätten wir in der ersten Halbzeit schon mit zwei Toren führen müssen. Polen war aber kein leichter Gegner, sie spielen hart und sind gut organisiert. Sie waren auch kein leichter Gegner für Deutschland oder Österreich und wenn sie mit fünf oder sechs Spielern in deine Hälfte kommen, können sie dir Probleme bereiten. Wir haben nicht gewonnen, weil Polen schlecht war, sondern weil wir exzellent gespielt haben. Ich bin mir sicher, dass dies ein Sieg einer großen kroatischen Mannschaft war und nicht die Niederlage einer schlechten polnischen Mannschaft.

Leo Beenhakker, Trainer Polen
Wir haben es versucht, aber es hat nicht gereicht. Das war mehr oder weniger wie im ganzen Turnier. Wir sind alle enttäuscht, weil wir große Ambitionen hatten, es besser zu machen und es war nicht unrealistisch, weil wir während der meisten Qualifikationsspiele besser gespielt haben. Ich muss aber sagen, dass wir in diesem Turnier nicht gut genug waren. Viele wichtige Spieler waren nicht in Topform, Spieler, die den Unterschied in der Qualifikation ausgemacht haben, wie [Euzebiusz] Smolarek, [Mariusz] Lewandowski und [Jacek] Krzynówek. Ich mache sie aber nicht verantwortlich. Kein Spieler kann drei Jahre oder auch nur eine Saison auf dem gleichen Niveau spielen, besonders bei so starken Gegnern. Kroatien hat einige tolle Spieler und für mich sind sie ein Geheimfavorit auf den Titel.