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Völler plant mit doppelter Spitze

DFB-Teamchef Rudi Völler hat angekündigt, gegen Lettland mit zwei Angreifern zu agieren.

Beim 1:1 gegen die Niederlande am vergangenen Dienstag ließ DFB-Teamchef Rudi Völler eine 4-5-1-Formation spielen, die taktische Marschroute ging voll und ganz auf. Der dreimalige Welt- und Europameister hatte die Niederländer über weite Strecken gut im Griff und zeigte dabei die wahrscheinlich beste Leistung in den letzten Jahren.

„Werden Spiel machen müssen“
Dennoch wird Völler die Formation im Spiel gegen Lettland verändern, weil er offensiver agieren will. „Gegen die Niederlande wollten wir vor allem in der Defensive gut stehen. Gegen Lettland werden wir das Spiel machen müssen“, erklärte der 44-Jährige.

Zweiter Stürmer wird kommen
Völler fügte hinzu: „Wir müssen die Letten unter Druck setzen, denn die werden uns bestimmt nicht den Gefallen tun, selbst die Initiative zu ergreifen. Deswegen werden wir eine zweite Spitze auflaufen lassen.“ Völler weigerte sich jedoch, zu sagen, ob er eher zu einer 4-4-2-Formation oder zu einem 3-5-2-System tendiert. Ebenso offen ließ er, wer neben Kevin Kuranyi stürmen wird. „Wir wollen ja nicht alles verraten. Wir haben schließlich noch zwei Tage Zeit“, scherzte der DFB-Teamchef.

„Müssen Druck machen“
Egal, für welche Formation sich der ehemalige Weltklassestürmer entscheidet, eines ist sicher: Kevin Kuranyi hat seinen Platz sicher. Der Stürmer vom VfB Stuttgart freut sich schon auf die Unterstützung im Spiel gegen Lettland. „Die Taktik gegen die Niederlande ist hervorragend aufgegangen, aber das Spiel gegen die Letten wird ganz anders. Wir müssen nach vorne spielen und Druck ausüben, um die nötigen Tore zu erzielen“, sagte der 22-Jährige.

Partner ist Kuranyi egal
Als Kuranyi gefragt wurde, mit wem er am liebsten spielen würde, betonte er: “Das ist mir eigentlich egal. Ich komme mit allen anderen sehr gut zurecht.“ Derzeit sieht alles danach aus, als ob Fredi Bobic den Platz an seiner Seite einnehmen wird.

Baumann als Opfer?
Derweil gilt Mittelfeldmann Frank Baumann als mögliches Opfer der taktischen Veränderung. Dennoch ist der 28-Jährige optimistisch, dass er seinen Platz in der Startaufstellung behalten wird. „Ich werde die Entscheidung des Trainers natürlich akzeptieren. Aber ich kann sowohl in der Abwehr als auch im Mittelfeld spielen. Ich war gegen die Niederlande von Beginn an dabei und auch in den letzten drei Qualifikationsspielen. Deswegen bin ich zuversichtlich, dass ich auch gegen Lettland dabei bin“, sagte Baumann.