Frankreichs Angriffstrio geht voran

Frankreich befindet sich auf einem guten Weg, erneut eine EURO im eigenen Land zu gewinnen, und auch im Kampf um den Goldenen Schuh liegen mit Griezmann, Giroud und Payet drei Franzosen aussichtsreich im Rennen.

Antoine Griezmann & Dimitri Payet
©AFP/Getty Images

Antoine Griezmann – 4 Tore, 2 Assists, 345 Minuten
"Wenn er seine Position als bester Torschütze des Turniers halten kann, wäre es ein gutes Zeichen für uns", sagte Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps nach Griezmanns herrlichem Treffer gegen Island, womit der Stürmer jetzt die Torschützenliste bei der UEFA EURO 2016 anführt. Der Atlético-Star bereitete zudem zwei Tore vor und wird von Spiel zu Spiel stärker.

"In der Gruppenphase musste ich auf ihn aufpassen", sagte Deschamps und bezog sich dabei auf die Marathon-Klubsaison des 25-Jährigen. "Jetzt ist er nicht länger müde und sehr effektiv. Er veranstaltet großartige Dinge und wir werden ihn gegen Deutschland brauchen."

Olivier Giroud – 3 Tore, 2 Assists, 300 Minuten
Der Spieler des Spiels gegen Island erzielte zehn Tore in seinen letzten neun Länderspielen.

Der Stürmer von Arsenal ist nicht gerade dafür bekannt, in die Lücken der gegnerischen Abwehrreihen zu stoßen, aber genau so erzielte er das Führungstor, als er nach einem langen Ball von Blaise Matuidi selbstbewusst zur Führung einschoss. Das zweite Tor war ein typisches Giroud-Tor, per Kopf nach einem Freistoß von Dimitri Payet.

Dimitri Payet – 3 Tore, 2 Assists, 377 Minuten
Alle Tore von Payet haben eins gemeinsam: Sie landeten genau in der Ecke des Tores. Zwei davon, darunter ein präziser Flachschuss gegen Island, erzielte er mit dem linken Fuß, ein Tor markierte er mit dem rechten.

Am wichtigsten ist es laut Payet für Frankreich, weiterhin harmonisch zusammenzuarbeiten: "Mit 'Grizou' [Griezmann] verstehe ich mich blind. Er hat mir mein Tor aufgelegt, es ist leicht, neben einem Akteur seiner Qualität aufzulaufen. Wir schaffen es immer wieder, uns die Bälle gegenseitig aufzulegen, und treten uns nicht gegenseitig auf den Füßen rum."

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