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Schweiz: Mit frischem Wind gegen Irland

Vladimir Petković hat im Schweizer Nationalteam vor dem Spiel gegen die Republik Irland Nägel mit Köpfen gemacht und will ohne Kapitän Gökhan Inler Selbstvertrauen tanken.

Vladimir Petković traf vor den Spielen gegen Irland und Bosnien wichtige Entscheidungen
Vladimir Petković traf vor den Spielen gegen Irland und Bosnien wichtige Entscheidungen ©AFP/Getty Images

Vladimir Petković ist ein Mann der klaren Worte. "Wenn Gökhan Inler im Aufgebot ist, dann ist er Kapitän, wenn er nicht dabei ist, dann ist alles geregelt", so der Nati-Trainer über die Nichtnominierung des Kapitäns für die Testspiele gegen die Republik Irland und Bosnien und Herzegowina.

Der Schweizer Coach hatte den Mittelfeldspieler von Leicester City aus dem Kader gestrichen, da dieser beim englischen Ligaprimus zuletzt nur ein Reservisten-Dasein fristete. Auch ohne den Kapitän und den ebenfalls nicht berücksichtigten Fabian Lustenberger von Hertha BSC Berlin soll im Spiel gegen Irland, für das schon 37 000 Tickets verkauft wurden, ein Erfolgserlebnis her.

Doch der Gegner ist kein leichter. Schließlich konnten die Iren in der Qualifikation zur UEFA EURO 2016 unter anderem Weltmeister Deutschland in Dublin besiegen. "Uns erwartet eine schwierige Aufgabe. Wenn wir in Irland mit dem linken Bein auf dem Platz stehen, kann das schnell wehtun", warnte Petković vor den Iren.

Der Nati-Coach wird sein Team im Vergleich zum letzten Länderspiel, das die Schweizer im November gegen Österreich mit 2:1 gewannen, umbauen müssen. Mit Johan Djourou und Josip Drmić fehlen zwei wichtige Stammkräfte. Zudem wird Petković die angeschlagenen Stephan Lichtsteiner und Xherdan Shaqiri wohl schonen.

Außerdem fehlt auch der zunächst nominierte Nico Elvedi von Borussia Mönchengladbach. Der Youngster kommt wohl gegen England in der U21 zum Einsatz und machte die Reise nach Irland nicht mit.

Dafür wird ein anderer Gladbacher gegen Irland im Rampenlicht stehen – Granit Xhaka. Schließlich soll der 23-Jährige Inler in der Schweizer Schaltzentrale und auch als Anführer ersetzen. "Wenn Führungsqualitäten gefragt sind, ducke ich mich sicher nicht weg", sagte Xhaka. Das Spiel gegen Irland wird zeigen, ob der Gladbacher sein Versprechen halten kann.

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