Fünf Erkenntnisse aus BVB-Barça

Das 0:0 zwischen Dortmund und Barcelona brachte einige spannende Erkenntnisse zum Vorschein. UEFA.com-Reporter Matthias Rötters fasst sie zusammen.

Watch Marc-André Ter Stegen's brilliant penalty save and the best of the rest of the action.

Das 0:0 zwischen Borussia Dortmund und dem FC Barcelona brachte einige spannende Erkenntnisse zum Vorschein. UEFA.com-Reporter Matthias Rötters fasst sie zusammen.

1. Barça ist nicht übermächtig
"Wir haben eindeutig zwei Punkte verloren heute", fasste Dortmunds Abwehrchef Mats Hummels den Dortmunder Frust zusammen. Vor dem Spiel hätte sicher so mancher Schwarz-Gelbe ein 0:0 "gekauft". Nachher war der Punkt allen zu wenig, denn der große FC Barcelona war an diesem Abend definitiv schlagbar.

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2. Messi ist noch nicht wieder Messi
Das lag unter anderem daran, dass der zentrale Punkt des Barça-Spiels fehlte. Erst blieb Lionel Messi draußen nach seiner Wadenverletzung. Als er ins Spiel kam, wurde schnell klar: Messi ist Weltklasse, aber noch lange nicht der Alte. Seine Bewegungen wirkten nicht so spritzig wie gewöhnlich. 

3. Hummels ist in Top-Form
Ein anderer zeigte dagegen ein Top-Spiel. Mats Hummels, beim FC Bayern zuletzt nicht mehr die allererste Wahl, überzeugte auf ganzer Linie. Starkes Stellungsspiel, gute Körpersprache, auch offensiv sehr aktiv. Auch Coach Lucien Favre zollte der Leistung großen Respekt: "Mats hat heute wirklich gut gespielt."

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4. ter Stegen macht Druck auf Neuer
Richtig gut spielte auch Marc-André ter Stegen, der "Mann des Spiels". Er machte nicht nur mit seinem gehaltenen Elfmeter gegen Marco Reus, seinem vierten gehaltenen Elfmeter im sechsten Versuch in der Königsklasse, auf sich aufmerksam. Er blieb auch sonst fehlerlos und macht damit weiter Druck auf Nationalstammkeeper Manuel Neuer.  

5. In der Gruppe F wird es spannend
Druck macht auch der BVB - auf den FC Barcelona. Favre stapelt tief: "Das ist eine sehr gute Gruppe und natürlich möchten wir uns für die nächste Runde qualifizieren." Nach den Ergebnissen des 1. Spieltags ist dieses Ziel durchaus realistisch. Der Vierkampf zwischen dem BVB, Barça, Inter und Slavia Prag (die andere Partie endete 1:1) wird in jedem Fall spannend.

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