Schalke in Porto zu harmlos

Durch die Niederlage von Galatasaray in Moskau stand Schalke schon vor dem Anpfiff in Porto im Achtelfinale, doch diese gute Nachricht schien die Knappen eher zu lähmen.

Durch die Niederlage von Galatasaray bei Lok Moskau stand Schalke schon vor dem Anpfiff in Porto im Achtelfinale, doch diese gute Nachricht schien die Knappen eher zu lähmen denn zu beflügeln. 45 Minuten lang stand zumindest die Abwehr um den starken Ralf Fährmann mehr oder weniger sicher, doch nach vorne ging schon in dieser Phase herzlich wenig zusammen.

Noch schlimmer wurde es im zweiten Durchgang, als auch die Abwehrspieler mit den Gedanken etwas länger als nötig in der Kabine geblieben waren. In der 51. Minute kam Èder Militao nach einer Ecke völlig frei zum Kopfball, Fährmann war machtlos. 180 Sekunden später tauchte Jesus Manuel Corona nach Doppelpass mit Brahimi halbrechts im Fünfmeterraum frei auf und schob das Leder an Fährmann vorbei in Richtung kurzes Eck, Benjamin Stamboulis Rettungsversuch kam zu spät.

Wer danach auf ein Aufbäumen der Schalker gewartet hatte, wurde bitter enttäuscht. Während Porto noch zwei gute Möglichkeiten hatte und einmal den Querbalken traf, kam von den Gästen bis zur 88. Minute nichts. Dann hatte der Schiedsrichter im Porto-Strafraum ein Handspiel gesehen und Nabil Bentaleb verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 1:2, mehr ging aus Sicht der Knappen nicht mehr. In der vierten Minute der Nachspielzeit erzielte Moussa Marega sogar noch das 3:1 für Porto.  

Schalke wird damit definitiv als Gruppenzweiter in die Auslosung des Achtelfinals gehen. 

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