Salzburgs Traum von der Gruppenphase

Die Bullen wollen bereits im Play-off-Hinspiel gegen Cvrena Zvezda die Tür zu ihrem großen Ziel aufmachen - die Gruppenphase. Aber auch die Serben warten seit Jahren auf eine Teilnahme.

Marco Rose und seine Elf wollen es heuer endlich in die Gruppenphase schaffen
Marco Rose und seine Elf wollen es heuer endlich in die Gruppenphase schaffen ©Igor Panevski

Für den FC Salzburg geht es am Dienstag (21:00 Uhr MESZ) in Belgrad um den vorletzten Schritt in Richtung Gruppenphase der UEFA Champions League. Mit FK Cvrena Zvezda – bekannt als Roter Stern Belgrad - dem amtierenden serbischen Meister, wartet ein solider Brocken auf die Bullen. Für beide Mannschaften soll es endlich mit der Teilnahme an der Gruppenphase klappen.

Mit einem ungefährdeten, aber auch unspektakulären 2:0 gegen Bundesliga-Aufsteiger TSV Hartberg geht Salzburg aus der Generalprobe ins Play-off-Hinspiel. Die Bullen haben inklusive des Liga-Siegs alle ihrer letzten sieben Pflichtspiele in Serie gewinnen können.

Trainer Marco Rose weiß, dass sein Team aktuell schwer zu schlagen ist, gibt sich aber dennoch vorsichtig. "Beide Mannschaften wollen unbedingt weiterkommen. Deshalb müssen wir auf den Punkt da sein, um diese Chance wahrzunehmen. Und wir brauchen Vertrauen in uns selbst und zwei gute Tage", sagte der 41-jährige Deutsche vor dem Abflug Richtung Serbien.

Stefan Lainer und Xaver Schlager, die einen wichtigen Teil der Salzburger Mannschaft bilden, traten zwar den Flug an, sind jedoch beide angeschlagen und fraglich. Zu den Langzeitverletzten wie Patrick Farkas oder Fredrik Gulbrandsen kommt noch das Fehlen von Hee-Chan Hwang, der bei den Asienspielen für Südkorea teilnimmt.

Die Serben müssen im Duell gegen Salzburg im eigenen Stadion auf die Unterstützung der Fans verzichten, Belgrad muss zwei Partien vor leeren Rängen austragen. Für Salzburg wird die besondere Situation nicht zwingend zum Vorteil. "So ein Geisterspiel ist für niemanden schön, weder für die dort noch für uns. Für alle Beteiligten ist das eine sehr unangenehme Situation", erklärte Rose.

Das Duell der beiden Teams hat zumindest ein sicheres Ende, egal wer aufsteigt: Eine lang gehegte Erfüllung eines Traums. Denn nach dem Rückspiel wird feststehen, wer sich das Ticket für die Gruppenphase endlich sichern konnte - Salzburg scheiterte bis dato in allen zehn Versuchen, Cvrena Zvezda war sechs Mal ohne Erfolg.

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