Salzburg denkt an die Gruppenphase

Österreichs Meister FC Salzburg startet am Mittwoch zum elften Mal den Versuch die Gruppenphase zu erreichen. Diesmal ist die erste Hürde der mazedonische Meister KF Shkëndija.

Marco Rose denkt an die UEFA Champions League
Marco Rose denkt an die UEFA Champions League ©AFP/Getty Images

Für den FC Salzburg ist ein Sieg Pflicht. Der Halbfinalist der UEFA Europa League 2017/2018 ist der große Favorit gegen KF Shkëndija aus Mazedonien. Eigentlich sollte am Mittwoch (19.00 Uhr) zum Auftakt der dritten Qualifikationsrunde der UEFA Champions League vor eigenem Publikum nichts schiefgehen. Allerdings: es ist der elfte Versuch der Salzburger, das große Ziel zu erreichen.

Trainer Marco Rose, der in der vergangen Saison die Qualifikation gegen HNK Rijeka in der dritten Runde mit den Bullen verpasste, aber die Meisterschaft und den erfolgreichen Run bis ins Halbfinale orchestrierte, gibt sich diesmal zuversichtlich. "Wir haben letzte Saison gesehen, wie viel Spaß es in Europa macht. Von da her ist der Druck nicht so groß", so der Deutsche.

Die Chance ist diesmal vielleicht sogar höher. Sein Team hat bis auf die Abgänge von Valon Berisha und Duje Ćaleta-Car seinen Stamm gehalten. Neu dabei ist zudem Zlatko Junuzović, der sich nach 188 Spielen in der deutschen Bundesliga ebenso den Traum der Königsklasse erfüllen möchte: "Die Qualität haben wir auf jeden Fall. Es wird aber kein Selbstläufer."

Im Play-Off wartet mit Crvena Zvezda oder Spartak Trnava dann sogar ein machbares Los für die Salzburger. Zumindest gemessen an der letztjährigen Saison in der UEFA Europa League, wo Salzburg Borussia Dortmund oder Lazio Rom ausschalten konnte.

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