Champions-League-Trainer in ihrer aktiven Zeit

Wie viele Mannschaften würden das UEFA.com-Team der gegenwärtigen Trainer schlagen, hätte man sie in ihrer aktiven Karriere gemeinsam aufs Feld geschickt?

Torhüter: Julen Lopetegui (Real Madrid)
Lopetegui bestritt nur ein Spiel für jene Mannschaft, die er jetzt betreut, ehe er drei Jahre für Logroñés kickte und gleichzeitig eine Partie in der spanischen Nationalmannschaft absolvierte. Er stand in fünf Begegnungen für den FC Barcelona auf dem Platz, ehe er nach fünf Jahren bei Rayo Vallecano seine Karriere beendete.

Innenverteidiger: Mauricio Pochettino (Tottenham)
Der Abwehrspieler war wegen seiner harten Tacklings gefürchtet. Pochettino spielte während seiner Zeit bei Newell's Old Boys in Argentinen kurz mit dem legendären Diego Maradona zusammen. Er war angestellt bei Espanyol, wo er die Copa del Rey gewann, bei Paris und Bordeaux. Für Argentinien bestritt er 20 Spiele.

Julen Lopetegui stand 200-mal im Tor von Rayo Vallecano
Julen Lopetegui stand 200-mal im Tor von Rayo Vallecano©Getty Images

Innenverteidiger: Fatih Terim (Galatasaray)
Er durchlief die Jugendakademie seines Heimatvereins Adana Demirspor, war anschließend drei seiner fünf Jahre, in denen er in der ersten Mannschaft spielte, Kapitän. Es folgten elf Saisons bei Galatasaray, wo er dreimal den türkischen Pokal holte, zudem bestritt er 51 Länderspiele für die Türkei, 35 Mal als Kapitän. Zu jener Zeit war beides Rekord.

Innenverteidiger: Jürgen Klopp (Liverpool)
Er begann seine Karriere als Stürmer, machte sich zwischen 1990 und 2001 in Mainz aber als Abwehrspieler einen Namen. Doch sein Torriecher verließ ihn nie, kam er doch in 325 Spielen für seinen Klub auf 52 Treffer. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere war er dort sieben Jahre Trainer.

Sérgio Conceição freut sich über einen Dreierpack gegen Deutschland
Sérgio Conceição freut sich über einen Dreierpack gegen Deutschland©Getty Images

Rechter Außenverteidiger: Sérgio Conceição (Porto)
Sérgio Conceição holte mit Porto zwei Meisterschaften, ehe er zu Lazio wechselte, wo er den Pokal der Pokalsieger, den UEFA-Superpokal, eimal die Coppa Italia und einmal die Serie A gewann. In 56 Spielen für Portugal erzielte er zwölf Tore, darunter einen Dreierpack bei der UEFA EURO 2000 gegen Deutschland.

Linksverteidiger: Eusebio Di Francesco (Roma)
In der Anfangszeit seiner Karriere war der vielseitige Abwehrspieler bei Empoli, Lucchese und Piacenza unter Vertrag. Doch seinen besten Fußball spielte Di Francesco bei jenem Klub, den er heute trainiert. In 101 Spielen schoss er 14 Tore für die Giallorossi und bestritt während dieser Zeit zwölf seiner Länderspiele, ehe er sich zum zweiten Mal Piacenza anschloss und außerdem für Ancona und Perugia spielte. 

Zentraler Mittelfeldspieler: Josep Guardiola (Manchester City)
Guardiola durchlief die Jugendakademie des FC Barcelona, mit dem er später sechs spanische Meisterschaften, einmal den Pokal der europäischen Meistervereine, einmal den Pokal der Pokalsieger und zweimal die Copa del Rey gewann. Zudem stand er unter Vertrag bei Brescia, Roma, al-Ahly in Doha und beim mexikanischen Verein Dorados de Sinola. Für Spanien bestritt er 40 Länderspiele und gewann die olympische Goldmedaille.

So gewann Barcelona 1992 das UCL-Finale
So gewann Barcelona 1992 das UCL-Finale

Zentraler Mittelfeldspieler: Diego Simeone (Atlético)
Zu seiner Zeit war Argentiniens Rekordnationalspieler ein gefürchteter Gegner, der seine Glanzzeiten bei Lazio, Inter, Atlético und Sevilla erlebte. Er gewann mit Inter den UEFA-Pokal, mit Lazio den UEFA-Superpokal und mit den Rojiblancos die spanische Meisterschaft.

Zentraler Mittelfeldspieler: Mark van Bommel (PSV)
Van Bommel gewann vier Meisterschaften und einmal den niederländischen Pokal mit PSV, wurde zudem zweimal zum Spieler des Jahres in den Niederlanden gewählt. Der zweikampfstarke Mittelfeldspieler mit Torriecher holte außerdem Titel mit Barcelona, Bayern und Milan. 2006 gewann er mit Barcelona die UEFA Champions League.

Carlo Ancelotti gewann 1989 mit dem AC Milan den Landesmeisterpokal
Carlo Ancelotti gewann 1989 mit dem AC Milan den Landesmeisterpokal©Getty Images

Offensiver Mittelfeldspieler: Carlo Ancelotti (Napoli)
Er begann seine Karriere bei Parma, wo er hinter dem Mittelstürmer der von Cesare Maldini trainierten Mannschaft spielte, ehe es ihn zur Roma und Milan zog. Er bestritt 26 Spiele für Italien, gewann in der italienischen Hauptstadt die Serie A und viermal die Coppa Italia, während er mit Milan nicht nur zwei Meisterschaften, sondern auch zweimal den Landesmeisterpokal holte.

Stürmer: Ernesto Valverde (Barcelona)
Bekannt wurde er in seiner aktiven Karriere als "Txingurri" (Arbeitsameise, besser: Arbeitsbiene). Valverde schoss in über sechs Jahren bei Athletic Club in 170 Spielen 44 Tore. Zuvor war er 1988 mit Espanyol ins Finale des UEFA-Pokals eingezogen, in dem es gegen Bayer Leverkusen eine Niederlage im Elfmeterschießen gab. Zudem spielte er kurz bei Barcelona und Mallorca.

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