Was El Shaarawy der Roma bringen wird

Italiens Nationalstürmer Stephan El Shaarawy ist für den Rest der vom AC Milan zur Roma ausgeliehen worden. Unser Experte Paolo Menicucci analysiert, welchen Einfluss er dort haben könnte.

Stephan El Shaarawy wurde in Monaco nicht glücklich
Stephan El Shaarawy wurde in Monaco nicht glücklich ©AFP/Getty Images

Italiens Nationalstürmer Stephan El Shaarawy ist für den Rest der Saison vom AC Milan an die Roma ausgeliehen worden. Der Achtelfinalist der UEFA Champions League hat sich außerdem eine Kaufoption für 13 Millionen Euro in den Vertrag schreiben lassen, die im Sommer gezogen werden kann.

Der 23-Jährige, der den Spitznamen "Der kleine Pharaoh" trägt, war in der Hinrunde an Monaco ausgeliehen, konnte dort aber in 15 Ligue-1-Spielen kein Tor erzielen und will nun in Italien noch auf den Zug zur UEFA EURO 2016 aufspringen.

"Roma ist für mich eine große Chance", sagte er. "Ich freue mich darauf, mit der Mannschaft zu trainieren und zu versuchen, so schnell wie mögliche eine Hilfe zu sein." El Shaarawy, der bisher 17 Länderspiele für Italien bestritt, ist die erste Neuverpflichtung, seitdem Luciano Spalletti letzte Woche als neuer Trainer vorgestellt wurde. Er erhält das Trikot mit der Nummer 22.

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Unser Experte: So könnte er bei der Roma einschlagen
Wenn man bedenkt, dass er zuletzt unter Verletzungssorgen und Formschwäche litt, dann ist El Shaarawy für Spalletti ein riskantes Spiel. Der Roma-Coach denkt natürlich eher an den Spieler, der 2012/13 16 Tore in der Serie A erzielte und im Alter von 19 Jahren Milans jüngster Torschütze in der UEFA Campions League wurde - damals gegen Zenit, das ausgerechnet von Spalletti trainiert wurde.

Der neue Trainer hat seine zweite Amtszeit bei der Roma mit einem 3-5-2 gestartet, aber El Shaarawy könnte auch in Spallettis Lieblingssystem 4-2-3-1 hinter der Spitze agieren. Vielleicht auf auch dem linken Flügel, so dass er mit seinem starken Fuß nach innen ziehen und zu Abschlüssen kommen kann. Motiviert wird er sein, denn die UEFA EURO 2016 ist das Ziel und rückt immer näher.
Paolo Menicucci

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