Verteilungsschlüssel 2014/15

Die 32 Teilnehmer der UEFA Champions League 2014/15 erhielten von der UEFA zusammen knapp 988 Millionen Euro und damit 36 Millionen Euro mehr als die Saison davor (Play-off-Gelder nicht mit einberechnet).

Barcelona entschied das Endspiel 2015 in Berlin für sich
Barcelona entschied das Endspiel 2015 in Berlin für sich ©Sportsfile

Die 32 Teilnehmer der UEFA Champions League 2014/15 erhielten von der UEFA zusammen knapp 988 Millionen Euro und damit 36 Millionen Euro mehr als die Saison davor (Play-off-Gelder nicht mit einberechnet).

Bericht über Ausschüttung an Vereine

Details zu Solidaritätszahlungen

Jedem Verein stand für die Teilnahme am Wettbewerb die Minimalzahlung von 8,6 Millionen Euro zu. Weiterhin wurden in der Gruppenphase für jeden Sieg (eine Million Euro) und für jedes Unentschieden (0,5 Millionen Euro) Leistungszahlungen fällig. Zusätzliche Boni gab es für jede überstandene K.-o.-Runde. Gelder aus dem Marketpool wurden entsprechend des anteiligen Werts der jeweiligen Fernsehmärkte an individuelle Vereine ausgezahlt.

Die Leistungsprämie für das Erreichen des Achtelfinals lag bei 3,5 Millionen Euro. Für das Viertelfinale gab es weitere 3,9 Millionen Euro, für das Halbfinale wurden 4,9 Millionen Euro zusätzlich fällig. Als Sieger des Endspiels in Berlin erhielt der FC Barcelona 10,5 Millionen Euro, Finalist Juventus strich 6,5 Millionen Euro ein.

Die 20 in den Play-offs vertretenen Vereine teilten sich 42 Millionen Euro, also belaufen sich die Gesamtzahlungen für teilnehmende Klubs auf knapp 1,03 Milliarden Euro. Weitere 3,5 Millionen Euro wurden gemäß einer Absichtserklärung mit der UEFA an die Europäische Klubvereinigung (ECA) gezahlt, somit beläuft sich die Gesamtausschüttung auf über 1,033 Milliarden Euro. Vereine, die nicht über die ersten drei Qualifikationsrunden hinaus kamen, erhielten eine fixe Summe, außerdem gab es zusätzliche Solidaritätszahlungen für nationale Meister, die sich nicht für die Play-offs qualifizieren konnten.

Derweil werden 85 Millionen Euro der Einnahmen der UEFA Champions League 2014/15 dafür verwendet, um Erstligavereine zu unterstützen, die sich nicht für die Königsklasse qualifizieren konnten. Die Einnahmen werden von jenen Vereinen für die Jugendentwicklung oder regionale Gemeinschaftsprojekte genutzt. Verfügbar sind diese Gelder über die jeweiligen Ligaverbände oder die nationalen Verbände.

Die Verbände werden für diese Zahlungen in zwei Kategorien eingeteilt: Verbände mit Teilnehmern an der Gruppenphase der UEFA Champions League (18 Verbände, die insgesamt 71,1 Millionen Euro erhalten) und Verbände ohne Teilnehmer an der Gruppenphase (36 Verbände, die insgesamt elf Millionen erhalten).

Eine zusätzliche Zahlung von insgesamt 2,9 Millionen Euro geht an jene 19 Nationalverbände, die keinen Vertreter in der Play-off-Runde hatten.

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