Bester Spieler in Europa: Die Nominierten

Bei der Auszeichnung "Bester Spieler in Europa 2014/15 der UEFA" könnte es erneut auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Lionel Messi und Cristiano Ronaldo hinauslaufen.

Acht Finalisten der UEFA Champions League sowie der letztjährige Sieger Cristiano Ronaldo sind noch im Rennen um die Auszeichnung "Bester Spieler in Europa 2014/15 der UEFA". Der Sieger wird am 27. August gekürt.

Wie bereits in der Vergangenheit reichten Journalisten aus allen 54 UEFA-Mitgliedsverbänden eine Liste mit ihren fünf Favoriten ein, von denen der Erstplatzierte fünf, der Zweitplatzierte vier Punkte usw. erhielt. Die zehn Kandidaten mit den meisten Punkten kamen in die zweite Runde, aus der ebenfalls drei Finalisten ausgewählt und am Mittwoch, den 12. August 2015, bekanntgegeben werden.

Die Jury wird im Rahmen der Gruppenphasen-Auslosung der UEFA Champions League 2015/16 in Monaco am 27. August bei einer weiteren Abstimmung den Sieger küren. In den vergangenen Jahren ging die Auszeichnung an Lionel Messi (2011), Andrés Iniesta (2012), Franck Ribéry (2013) und Ronaldo (2014).

Die Nominierten in alphabetischer Reihenfolge:

Gianluigi Buffon (Italien – Juventus)
• Hielt zu Beginn der Saison fünfmal hintereinander seinen Kasten sauber. Am Ende holte Juventus zum vierten Mal in Serie die italienische Meisterschaft.
• Führte Juve als Kapitän ins Finale der UEFA Champions League und bestritt sechs Tage später als erster Spieler seinen 50. Einsatz im Rahmen der UEFA-Europameisterschaft (beim 1:1 zwischen Italien und Kroatien).

Eden Hazard (Belgien – Chelsea FC)
• War hinter Diego Costa mit 14 Treffern Chelseas erfolgreichster Torjäger in der Meisterschaft. Die Blues holten erstmals seit 2009/10 wieder den Titel.
• Wurde von der Professional Footballers' Association (PFA) zum Spieler des Jahres gewählt.

Stars aus Südamerika
Stars aus Südamerika

Lionel Messi (Argentinien – FC Barcelona)
• Überbot am 22. November Telmo Zarras bisherige Bestmarke von 251 Toren. Dank seines Dreierpacks gegen Sevilla ist er jetzt erfolgreichster Torschütze in der spanischen Liga aller Zeiten. Auf dem Weg zu Barcelonas Tripel markierte er wettbewerbsübergreifend 58 Tore, unter anderem gelang ihm ein Doppelpack im Finale der Copa del Rey gegen Athletic Club.
• Beendete die Saison in der UEFA Champions League zusammen mit Ronaldo und Teamkollege Neymar als Toptorjäger (alle zehn Tore).

Neymar (Brasilien – FC Barcelona)
• Brachte den Triumph in der UEFA Champions League mit seinem späten Treffer gegen Juventus in Berlin unter Dach und Fach. Insgesamt gelangen ihm in der Königsklasse zehn Tore.
• Ebenfalls traf er in beiden Viertelfinalspielen gegen Paris Saint-Germain sowie in den Halbfinals gegen Bayern München.

Paul Pogba (Frankreich – Juventus)
• Stellte mit acht Treffern in der Serie A eine persönliche Bestmarke auf. Juventus gewann die Meisterschaft mit 17 Punkten Vorsprung.
• Bereitete den letztendlich entscheidenden Ausgleichstreffer im Halbfinalrückspiel der UEFA Champions League bei Real Madrid vor.

Andrea Pirlo (Italien – Juventus, mittlerweile New York City FC)
• Zirkelte in seinem 100. Spiel der UEFA Champions League (gegen Olympiacos) in bekannter Manier einen Freistoß in den Winkel. Es war sein einziger Treffer in der abgelaufenen Europapokalsaison.
• Wurde in Italien zum dritten Mal in Folge zum besten Spieler der Saison gewählt. Mit Juventus gewann er die Meisterschaft und den italienischen Pokal.

Pirlos magische Momente
Pirlos magische Momente

Cristiano Ronaldo (Portugal – Real Madrid CF)
• Toptorjäger der spanischen Meisterschaft (48), außerdem teilte er sich in der UEFA Champions League die Torjägerkanone mit Messi und Neymar. Mit 61 Treffern in allen Wettbewerben stellte er eine persönliche Bestmarke auf. In der vereinsinternen Rangliste überholte er Alfredo Di Stéfano und ist zweitbester Torschütze des Klubs aller Zeiten.
• Beim 9:1-Sieg gegen Granada am 5. April gelangen ihm erstmals fünf Treffer in einem Spiel. In den letzten drei Saisonspielen (Verein und Nationalmannschaft) markierte er jeweils drei Tore.

Luis Suárez (Uruguay – FC Barcelona)
• Traf im Achtelfinalhinspiel der UEFA Champions League gegen Manchester City doppelt. Es war sein erster Auftritt auf der Insel seit seinem Abgang von Liverpool.
• Bildete zusammen mit Neymar und Messi eine herausragende Offensive. Das Trio - auch "MSN" genannt" - brachte es wettbewerbsübergreifend auf 122 Tore.

Carlos Tévez (Argentinien – Juventus, mittlerweile CA Boca Juniors)
• Zeichnete in der Serie A für 20 Treffer verantwortlich - seine beste Ausbeute seit der Saison 2009/10.
• Erreichte mit Argentinien das Endspiel der Copa América in Chile.

Arturo Vidal (Chile – Juventus)
• Markierte für Juventus am 2. Mai gegen Sampdoria den entscheidenden Treffer zum Gewinn der Meisterschaft.
• Verpasste bei der Copa América keine Minute und führte Chile zum Triumph vor eigenem Publikum.

Insgesamt erhielten 35 Spieler mindestens eine Stimme. Die weitere Reihenfolge (nach Anzahl der Stimmen):
11: Arjen Robben (NED – FC Bayern München)
12: Manuel Neuer ( GER – FC Bayern München)
13: Carlos Bacca (COL – Sevilla FC, jetzt AC Milan)
14= Andrés Iniesta (ESP – FC Barcelona)
14= Álvaro Morata (ESP – Juventus)
14= Thomas Müller (GER – FC Bayern München)
17: Kevin De Bruyne (BEL – VfL Wolfsburg)
18: Zlatan Ibrahimović (SWE – Paris Saint-Germain)
19= Gareth Bale (WAL – Real Madrid CF)
19= André-Pierre Gignac (FRA – Olympique de Marseille)
21= Robert Lewandowski (POL – FC Bayern München)
21= Ivan Rakitić (CRO – FC Barcelona)
23= Jérôme Boateng (GER – FC Bayern München)
23= Xavi Hernández (ESP – FC Barcelona, jetzt al-Sadd SC)
23= Jackson Martínez (COL – FC Porto)
23= Javier Mascherano (ARG – FC Barcelona)
23= Alexis Sánchez (CHI – Arsenal FC)
28= Giorgio Chiellini (ITA – Juventus)
28= Roberto Firmino (BRA – TSG 1899 Hoffenheim, jetzt Liverpool FC)
28= Nemanja Matić (SRB – Chelsea FC)
28= Arkadiusz Milik (POL – AFC Ajax)
28= Nicolás Otamendi (ARG  – Valencia FC)
28= Sergio Ramos (ESP – Real Madrid CF)
28= Marc-André ter Stegen (GER – FC Barcelona)
28= Arda Turan (TUR – Club Atlético de Madrid, jetzt FC Barcelona)

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