Agius tüftelt am Masterplan für Valletta

Im Sommer musste Valletta FC den Abgang des Trainers sowie zweier Schlüsselspieler verkraften, für das Duell mit Qarabağ FK ist man laut dem neuen Coach Gilbert Agius dennoch gut gerüstet.

Valletta-Kapitän Ryan Fenech war letztes Jahr ein wichtiger Spieler beim Double-Triumph
Valletta-Kapitän Ryan Fenech war letztes Jahr ein wichtiger Spieler beim Double-Triumph ©Domenic Aquilina

Valletta FC hat seine Hausaufgaben vor dem Spiel der zweiten Qualifikationsrunde in der UEFA Champions League gegen Qarabağ FK gemacht

Der Meister aus Malta war zuletzt 2012/13 in der Königsklasse vertreten, musste sich nach einem Sieg gegen den FC Lusitans aber FK Partizan geschlagen geben. Nun geht es gegen den aserbaidschanischen Meister Qarabağ um den Einzug in die dritte Runde.

"Qarabağ ist ein schwieriger Gegner", so Vallettas neuer Trainer Gilbert Agius gegenüber UEFA.com. "Ich verfolge den aserbaidschanischen Fußball schon eine ganze Weile, denn als Trainer muss ich über die Entwicklungen in allen Ländern informiert sein. Uns steht zwar eine lange Reise bevor, doch so ist es im Fußball nun einmal."

Der Klub aus Malta hat in der letzten Saison das nationale Double geholt und schickt sich an, auch im Europapokal für sich neue Maßstäbe zu setzen, nachdem man in den letzten Jahren in UEFA-Klubwettbewerben nie über die zweite Qualifikationsrunde hinaus kam.

Einfach wird dies jedoch nicht, da Erfolgstrainer André Paus den Verein verlassen hat und auch die beiden georgischen Spieler Nukri Revishvili und Irakli Maisuradze neue Herausforderungen angenommen haben. Deshalb bastelt Agius fieberhaft an einer neuen Mannschaft und setzt dabei vor allem auf den Tunesier Nafti Abdelkarim, der in der Saisonvorbereitung starke Leistungen zeigte. 

Laut Mittelfeldspieler Roderick Briffa ist der Abgang von Leistungsträgern auch gar nicht so kritisch zu sehen. "Wir haben guten Ersatz bekommen und sollten eigentlich keine Probleme haben. Wichtig ist vor allem, dass wir im Hinspiel am Dienstag ein gutes Resultat einfahren. Wir sind auch zuversichtlich, dass wir dies schaffen können. Unsere Vorbereitung war gut und Gilbert Agius hat die Gegner studiert, jetzt müssen wir nur noch alles geben."

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