Wer erreicht die zweite Runde?

Heute Abend kämpfen 20 Mannschaften in der UEFA Champions League um den Einzug in die zweite Qualifikationsrunde.

Heute Abend endet die erste Qualifikationsrunde der UEFA Champions League. Dabei kämpfen 20 Mannschaften um die zehn freien Plätze für die zweite Runde.

Überraschende Wendungen
Bemerkenswerterweise wurden fünf der zehn Spiele in der letzten Woche von der Auswärtsmannschaft gewonnen. Es gab nur ein Unentschieden, und das lässt den Schluss zu, dass es bei den Rückspielen zu unerwarteten Wendungen kommen könnte.

Favoriten
Es können sich wohl nur der FC WIT Georgia, der mit 5:0 gegen HB Tórshavn gewann, und Skonto FC, das mit 4:0 über Rhyl FC triumphierte, sicher sein, dass man in die zweite Runde kommt. Doch auch KF Tirana, FC Pyunik, NK Gorica und FBK Kaunas muss man nach ihren Hinspielergebnissen als Favoriten bezeichnen.

Auswärtssiege
Der albanische Meister Tirana siegte mit 2:0 beim FC Gomel in Belarus, und Pyunik aus Armenien geht mit einem 3:1-Vorsprung ins Heimspiel gegen FK Pobeda aus der EJR Mazedonien. Litauens Meister Kaunas hat unterdessen gegen Sliema Wanderers FC aus Malta einen komfortablen 2:0-Vorsprung. Doch Trainer Šenderis Giršovičius warnt: "Wir dürfen nicht glauben, dass wir schon in der nächsten Runde stehen - wir müssen erst dahin kommen."

Žutautas fehlt
Giršovičius muss wegen einer Verletzung auf Darius Žutautas verzichten, den Schützen des ersten Treffers in der UEFA Champions League-Saison 2004/05. Zudem fehlt auch noch Verteidiger Darius Regelskis, und bei Giedrius Barevičius bestehen noch große Zweifel.

Sorgen bei Sliema
Sliema kann derzeit nur aus 15 Spielern auswählen, nachdem Kapitän Noel Turner, Carlo Mamo und Joseph Farrugia fehlen. "Ich bin sehr enttäuscht, nicht dabei sein zu können", sagte Turner. "Wir haben im Hinspiel nicht wirklich gut gespielt." Das Spiel könnte für Stürmer Michael Mifsud das Letzte im Trikot von Sliema sein, denn der 23-Jährige wird mit Lillestrøm SK aus Norwegen in Verbindung gebracht.

Enge Kiste
Eines der engsten Spiele des Abends wird in Aserbaidschan stattfinden, wo der PFC Neftchi den NK Široki Brijeg aus Bosnien-Herzegowina erwartet, der das Hinspiel mit 2:1 gewann. Široki Brijegs Trainer Ivo Istuk glaubt, dass noch alles offen ist. "Unser Gegner hat eine sehr starke Mannschaft", sagte er. "Die Chancen stehen 50:50."

Skepsis
Ein weiteres enges Spiel ist die Partie zwischen HJK Helsinki aus Finnland und Linfield FC aus Nordirland. Der heutige Gastgeber HJK hat das Hinspiel mit 1:0 gewonnen, aber Trainer Keith Armstrong ist skeptisch. "Wenn Linfield das erste Tor schießt, sind wir in einer schlechteren Ausgangsposition als vor Beginn des ersten Spiels", sagte er. "Wir müssen physisch und mental voll auf der Höhe sein."

Alles offen
Andernorts ist in der Republik Irland zwischen Shelbourne FC und KR Reykjavík, die sich letzte Woche auf Island 2:2 trennten, noch alles offen. Der FC Sheriff aus Moldawien muss einen 2:0-Vorsprung bei AS Jeunesse Esch in Luxemburg verteidigen.

Tragödie bei Flora
Die Begegnung zwischen dem slowenischen Gorica und dem estnischen FC Flora in Nova Gorica wird von einer Tragödie überschattet. Flora, das im Hinspiel mit 2:4 unterlegen war, meldete am Dienstag, dass sein Torwarttrainer Valdemaras Martinkenas ums Leben gekommen ist. Der frühere Nationalspieler Litauens ist während der Vorbereitungen des Vereins auf das Spiel beim Baden in einem slowenischen Fluss ertrunken.

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