Ancelotti lobt Madrids Einstellung

Während Carlo Ancelotti von Real Madrid CF "mit dem Ergebnis und der Einstellung zufrieden" war, musste sich Jürgen Klopp eingestehen, dass es Borussia Dortmund den Hausherren zu einfach gemacht hat.

Carlo Ancelotti, Trainer Madrid
Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis und der Einstellung der Mannschaft. Es war kein einfaches Spiel, aber wir haben gut angefangen. Danach haben wir etwas das Tempo rausgenommen und Dortmund ist bei Kontern sehr gefährlich. Nun geht es nach Dortmund, wo sie schnell und gefährlich nach vorne spielen. Aber unsere Defensive hat das heute sehr gut gemacht. Wir haben außerdem ihre langen Bälle gut unterbinden können.

Isco hat sehr gut gespielt, auch in der Defensive. Er verfügt über viel Qualität, aber er ist es nicht gewohnt, auf dieser Position zu spielen. [Cristiano] Ronaldo hatte Probleme mit dem Knie und ich habe ihn runtergenommen, weil ich nichts riskieren wollte. Er ist nicht verletzt, nur ein kleines Problemchen.

Wir denken jeden Tag daran, den Europapokal zu gewinnen. Dieser Wettbewerb motiviert uns ungemein. Wir haben die letzten zwei Spiele nicht gut gespielt, aber die Mannschaft hat heute sehr gut reagiert. Wir träumen natürlich vom Finale, aber dorthin sind es noch drei Spiele. Die Ausgangslage ist gut, aber wir müssen vor Dortmund aufpassen.

Jürgen Klopp, Trainer Dortmund
Wir waren nicht kompakt, die Räume waren zu groß. Das erste Tor kann passieren, die nächsten beiden haben wir ihnen aufgelegt. Wir haben ihnen den Ball zweimal in die Füße gespielt.

Die Chancen für ein Tor waren da. Sollten wir nächste Woche ausscheiden, waren auch ein paar missglückte Offensivaktionen schuld, nicht nur unsere Defensive. Wir können jetzt keine großen Kampfansagen machen, aber wir wollen im Rückspiel guten Fußball spielen und wenn möglich gewinnen. Und wenn wir gewinnen, wird man sehen, wie hoch. Aber ich werde mich jetzt nicht hier hinstellen und sagen ’wir hauen sie weg’.

Im letzten Moment hat bei uns offensiv einfach der gewisse Tick gefehlt. Wir hatten eine Unzahl von Möglichkeiten die wir entweder nicht genutzt haben oder der letzte Pass hat nicht gepasst. Ein 2:0 zu Hause vor unseren Fans wäre möglich gewesen, deshalb hätten wir gerne noch eins gemacht. Die Konsequenz hat gefehlt.

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