Atlético nimmt Milan-Herausforderung an

Mittelfeldspieler Raúl García sieht Club Atlético de Madrid im Duell mit dem AC Milan gut gerüstet, wenn man nur der eigenen "Fußball-Philosophie" treu bleibt.

Club Atlético de Madrid kann mit dem Ergebnis der Achtelfinal-Auslosung gut leben. Die Spanier bekommen es in der UEFA Champions League mit dem AC Milan zu tun und gelten dabei als Favorit. Allerdings gaben beide Seiten auch zu, dass sich in zwei Monaten viel ändern kann.

Adriano Galliani, Vizepräsident Milan
Eigentlich möchte ich nicht viel sagen, denn es kann zwischen jetzt und Februar noch so viel passieren. Atlético ist aktuell neben Barcelona und Real Madrid die stärkste Mannschaft Spaniens. Ich habe gestern ihr Spiel im TV gesehen und sie spielen wirklich einen guten Fußball.

Umberto Gandini, Geschäftsführer Milan
Atlético hat eine starke Mannschaft, die unter Diego Simeone einen großartigen Fußball spielt. Sie sind sehr stark im Angriff, aber für uns hätte es vielleicht noch schlimmer können, wenn man sich die Teams in der Auslosung anschaut. Wir müssen abwarten, wie die Mannschaften in zwei Monaten drauf sind. Wir hatten in der ersten Saisonhälfte viele Verletzungen und sind im Februar dann hoffentlich wieder komplett.

Raúl García, Mittelfeldspieler Atlético
Milan blickt auf eine lange Geschichte zurück, es wird ein schönes Duell. Wir freuen uns schon darauf, eine Mannschaft wie den AC Milan zu schlagen. Wir müssen nur unserer Fußball-Philosophie treu bleiben, wenn wir das schaffen, dann wird es für uns gut ausgehen.

Bis zum Achtelfinale sind es noch zwei Monate, erst dann wissen wir, wie beide Mannschaften in Form sind. Uns ist klar, dass sie gute Spieler haben und jederzeit gefährlich werden können.

Clemente Villaverde, Geschäftsführer Atlético
Dies ist nicht nur irgendeine Mannschaft, es ist der AC Milan. Sie haben eine herausragende Vergangenheit. Wir müssen uns jetzt so vorbereiten, dass wir besser als sie sind. Wir haben Respekt vor jeder Mannschaft, aber auch wir haben viel Potenzial und werden unsere Stärken einsetzen.

Oben