Ambrosini: Milans Handwerker entzauberten Barcelonas Künstler

"Das ist nicht schön, aber sie zwingen dich, so zu spielen", meinte Massimo Ambrosini nach dem 2:0-Sieg des AC Milan gegen den FC Barcelona, ähnlich sah es sein Teamkollege Giampaolo Pazzini.

Massimo Ambrosini (mit der Binde) jubelt mit seinen Milan-Teamkollegen
Massimo Ambrosini (mit der Binde) jubelt mit seinen Milan-Teamkollegen ©AFP/Getty Images

Massimo Ambrosini, Kapitän des AC Milan, hat in seiner langen Zeit bei den Rossoneri im San Siro schon viele denkwürdige Europapokalnächte erlebt, wenngleich er zugeben musste, dass der 2:0-Sieg im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League gegen den FC Barcelona "ästhetisch gesehen nicht schön" war. Teamkollege und Stürmer Giampaolo Pazzini sah dies ähnlich, er lobte die Leistung der ganzen Mannschaft.

Massimo Ambrosini, Kapitän von Milan
Wir haben heute ein bestimmtes Spiel aufgezogen, aber gegen Barcelona musst du so spielen. Ästhetisch gesehen ist das vielleicht nicht schön, aber sie zwingen dich, so zu spielen.

Wir haben die Räume sehr eng gemacht und hatten auch schon in der ersten Halbzeit ein paar Chancen, als Barcelona die Partie noch dominiert hat. In der zweiten Halbzeit haben wir dann aber zugeschlagen. Der erste Treffer war etwas glücklich, der zweite dafür aber umso schöner.

Das ist aber erst die halbe Miete, dennoch freuen wir uns über den Sieg. Es steht aber noch viel Arbeit an, um tatsächlich weiterzukommen. Zu diesem Sieg hat heute jeder einzelne Spieler beigetragen, auch diejenigen, die nicht gespielt haben.

Giampaolo Pazzini, Stürmer von Milan
Wir sind sehr glücklich, denn wir haben ein tolles Spiel gezeigt - als Mannschaft. Der Trainer hat uns perfekt eingestellt und wir haben das perfekt umgesetzt. Die Fans waren großartig heute Abend und es ist insgesamt eine fantastische Nacht. Wir wussten, wie schwer das werden würde, und das ist es immer noch, denn das war erst das Hinspiel.

Die Mannschaft stand heute an erster Stelle. Man konnte sehr gut sehen, wie das Konzept der Mannschaft aussah - jeder einzelne war bereit, für den anderen zu kämpfen. In Spielen, in denen es um so viel geht, haben Egoismen keinen Platz.

Am Wochenende haben wir das nächste große Spiel [gegen den FC Internazionale Milano], aber daran denken wir erst morgen. Heute genießen wir diesen Sieg. Wir haben ein tolles Spiel gezeigt, aber uns steht noch eine schwere Aufgabe in Barcelona bevor.

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