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Was passiert, wenn sich der Sieger der UEFA Champions League über die nationale Liga für die Ligaphase qualifiziert?

Wer nimmt den Platz in der Ligaphase der UEFA Champions League für die folgende Saison ein, wenn sich der amtierende Titelträger bereits über die Liga qualifiziert hat?

 

Der Gewinner der UEFA Champions League 2023/24 qualifiziert sich automatisch für die Ligaphase der nächsten Saison – doch was passiert, wenn sich der amtierende Titelträger bereits über die Platzierung in der heimischen Liga qualifiziert hat?

Zuletzt aktualisiert um 09:00 Uhr MEZ am Montag, den 20. Mai.

Neues Format für die Champions League ab 2024: Alle Infos

Eines der Hauptprinzipien des neuen Formats der europäischen Klubwettbewerbe ab 2024/25 ist die Rolle des Klubkoeffizienten – sprich die Leistung des Klubs in den europäischen Wettbewerben über den aktuellen Fünfjahreszeitraum.

Aus diesem Grund werden ab der Saison 2024/25, sollte sich der Sieger der UEFA Champions League ebenfalls über seine Platzierung in der nationalen Liga für die Ligaphase qualifiziert haben, der Klub mit dem besten individuellen Klubkoeffizienten aller in der Qualifikation beteiligten nationalen Meister (die Meister der Verbände 11 bis 55*) direkt in die Ligaphase einziehen, anstatt in der Runde anzutreten, für die er sich ursprünglich qualifiziert hat.

Zu beachten ist, dass die Meister der nationalen Ligen aus den Verbänden eins bis zehn automatisch für die Ligaphase qualifiziert sind.

Was bedeutet das in der Praxis?

Die zehn besten Klubkoeffizienten der aktuellen Tabellenführer aus den Verbänden 11 bis 55 haben:

Shakhtar Donetsk (UKR) – 63,000
Dinamo Zagreb (CRO) – 50,000
Crvena zvezda (SRB) – 40,000
PAOK (GRE) – 37,000
Maccabi Tel Aviv (ISR) – 35,500
Ferencváros (HUN) – 35,000
Young Boys (SUI) – 34,500
Qarabağ (AZE) – 33,000
Galatasaray (TUR) – 31,500
Slovan Bratislava (SVK) – 30,500

Die zehn besten Klubkoeffizienten aller Vereine aus den Verbänden 11–55 haben:

Shakhtar Donetsk (UKR) – 63,000 (Meister)
Slavia Prag (CZE) – 53,000 (2. in der nationalen Liga)
Basel (SUI) – 52,000 (8.)
Kopenhagen (DEN) – 51,500 (3.)
Dinamo Zagreb (CRO) – 50,000 (Meister)
Olympiacos (GRE) – 46,000 (3.)
Crvena zvezda (SRB) – 40,000 (Meister)
PAOK (GRE) – 37,000 (Meister)
Fenerbahçe (TUR) – 36,000 (2.)
Maccabi Tel Aviv (ISR) – 35,500 (1.)

Die aktuellen Fünfjahres-Koeffizienten der Klubs sind hier zu finden.

Als Meister der ukrainischen Premier League hat Shakhtar die Garantie, in der Gruppenphase der UEFA Champions League zu stehen, sollte eine solche Neuordnung erforderlich werden. Dies liegt daran, dass sie den höchsten Klubkoeffizienten aller Vereine haben, die derzeit in den nationalen Ligen aus den Verbänden 11 bis 55 an der Tabellenspitze stehen. Die Zugangsliste würde dementsprechend angepasst werden.

*Liechtenstein verfügt über keine nationale Liga. Die Vereine nehmen am Schweizer Ligasystem teil.

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