Fakten: Leipzig - Real Madrid
Donnerstag, 18. Januar 2024
Artikel-Zusammenfassung
Frühere Begegnungen, Formkurve und mehr vor dem Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League.
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Artikel-Aufbau
Zum zweiten Mal in Folge treffen Leipzig und Real Madrid in der Champions League aufeinander. Die Sachsen werden im Hinspiel gegen die Königlichen auf eine Wiederholung ihres Heimsieges aus der Gruppenphase der vergangenen Saison hoffen.
Unter Marco Rose qualifizierte sich Leipzig zum vierten Mal in fünf Spielzeiten für die K.-o.-Runde der Champions League. In der Gruppe G sicherten sie sich hinter Manchester City den zweiten Platz. Die Messestädter verloren zwar ihre beiden Duelle gegen den amtierenden Titelverteidiger, gewann jedoch die anderen vier Partien.
Madrid hingegen, das seit der Einführung des aktuell bestehenden Formats im Jahr 2003/04 in jeder Saison im Achtelfinale vertreten war, wurde nach Bayern München in der letzten Saison erst das zweite Team, das alle sechs Spiele der Champions League-Gruppenphase zum dritten Mal gewann. Die Mannschaft von Carlo Ancelotti beendete die Gruppe C acht Punkte vor dem italienischen Meister Napoli.
Während Leipzig nur eines seiner bisherigen drei Achtelfinal-Duelle gewinnen konnte, war Madrid in elf der letzten 13 Duelle in dieser Phase des Wettbewerbs siegreich.
Frühere Begegnungen
Das erste Aufeinandertreffen fand in der Gruppenphase der letzten Saison statt, wobei die späten Tore von Federico Valverde (80.) und Marco Asensio (90.+1) für den 2:0-Heimerfolg von Madrid am 2. Spieltag sorgten.
In Deutschland drehte Leipzig am fünften Spieltag den Spieß um: Frühe Tore von Joško Gvardiol (13.) und Christopher Nkunku (18.) brachten die Gastgeber in Führung. Kurz vor der Halbzeitpause gelang Vinícius Júnior der Anschlusstreffer. Timo Werners Tor in der 81. Minute stellte den alten Zwei-Tore-Vorsprung der Heimmannschaft wieder her, und Leipzig brachte die Führung über die Zeit, obwohl Rodrygo in der dritten Minute der Nachspielzeit noch auf 3:2 verkürzte.
Dennoch beendete Madrid die Gruppe G als Erster mit 13 Punkten – ein Zähler mehr als Leipzig auf dem zweiten Rang.
Hintergrund
Leipzig
Bilanz gegen spanische Mannschaften: 3S 1U 1N - 10:8 Tore
Heimbilanz gegen spanische Mannschaften: 1S 1U
Für Leipzig ist es das dritte Heimspiel gegen einen spanischen Vertreter. Neben dem Sieg in der vergangenen Saison gegen Real gab es in den Play-offs zur K.-o.-Runde der UEFA Europa League 2021/22 ein 2:2-Unentschieden gegen Real Sociedad.
Durch den 3:1-Erfolg in San Sebastián sicherte sich Leipzig einen 5:3-Sieg nach Hin- und Rückspiel gegen die Basken. Zudem waren die Sachsen auch in ihrem einzigen anderen K.-o.-Spiel gegen eine Mannschaft aus La Liga erfolgreich. Am 13. August 2020 besiegten die Messestädter im Champions-League-Viertelfinale in Lissabon Madrids Stadtrivalen Atlético mit 2:1.
Die Achtelfinal-Bilanz von Leipzig lautet: 1S 2N. Alle drei Duelle in dieser Runde waren gegen englische Mannschaften. In der Saison 2019/20 besiegten sie Tottenham mit 1:0 auswärts und 3:0 zu Hause, verloren jedoch ein Jahr später mit 0:2 sowohl zu Hause als auch auswärts gegen Liverpool, wobei beide Spiele in Budapest ausgetragen wurden. In der Saison 2022/23 schieden sie gegen Manchester City aus.
Dies ist Leipzigs sechste Teilnahme an der Champions League, alle seit 2017/18 und die fünfte in Folge.
Als Halbfinalist der Saison 2019/20 hat der deutsche Vertreter in vier der letzten fünf Spielzeiten die K.-o.-Runde erreicht, darunter auch 2022/23.
In der vergangenen Saison belegte die Elf von Marco Rose in der Gruppe F hinter Titelverteidiger Real Madrid den zweiten Platz, bevor sie im Achtelfinale an Manchester City scheiterten.
Leipzig startete mit einem 3:1-Sieg bei den Young Boys in die diesjährige Champions-League-Spielzeit, erlitt am folgenden Spieltag jedoch eine 1:3-Heimniederlage gegen Manchester City. Anschließend besiegten sie Crvena Zvezda sowohl zu Hause mit 3:1 als auch auswärts mit 2:1. Ihre Hoffnungen auf den Gruppensieg endeten jedoch am 5. Spieltag in Manchester, als City einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg umwandelte. Zum Abschluss der Gruppenphase sicherten sich die Sachsen einen 2:1-Heimerfolg gegen die Young Boys.
Die Niederlage am 2. Spieltag gegen City war eine von nur drei Niederlagen von Leipzig in ihren letzten 19 Europapokal-Heimspielen (11S 5U).
Für Leipzig ist es die insgesamt siebte Europapokalsaison. Im September 2017 gaben sie als erster Klub überhaupt ihr Europapokal-Debüt in der Gruppenphase der Champions League.
Zusätzlich zum Erreichen des Halbfinales der Champions League im Jahr 2020, als die Messestädter mit 0:3 gegen Paris verloren, standen die Leipziger ebenfalls im Halbfinale der Europa League 2021/22.
In der Bundesligasaison 2022/23 belegte das Team von Marco Rose Platz 3, dies ist die fünfte Top-4-Platzierung der Sachsen in Folge sowie die sechste in den letzten sieben Jahren, seit man 2016 in die Bundesliga aufsteigen konnte.
Real Madrid
Bilanz gegen deutsche Mannschaften: 39S 14U 24N - 147:117 Tore
Auswärtsbilanz gegen deutsche Mannschaften: 8S 8U 20N
Madrid traf in der diesjährigen Gruppenphase auf Leipzigs Ligakonkurrenten Union Berlin. Jude Bellingham erzielte in der 94. Minute das entscheidende Tor zum 1:0-Heimsieg am 1. Spieltag, bevor Dani Ceballos in der 89. Minute des 6. Spieltags zum 3:2-Sieg in Deutschland traf.
Die Pleite in der letzten Saison gegen Leipzig ist Madrids einzige Niederlage in den letzten 16 Spielen gegen Mannschaften aus der Bundesliga (11S 4U).
Die Madrilenen verbuchten sieben ihrer insgesamt acht Auswärtssiege gegen deutsche Mannschaften in den letzten zwölf Partien (2U 3N).
Dies ist Madrids erstes K.-o.-Duell gegen einen Verein aus der Bundesliga seit dem Halbfinale 2017/18, als sie Bayern München mit 4:3 nach Hin- und Rückspiel besiegten (2:1 A, 2:2 H).
Madrids Bilanz in K.-o.-Duellen mit Hin- und Rückspiel gegen Mannschaften aus der Bundesliga sieht folgendermaßen aus: 18S 8N. Die Königlichen haben ihre letzten acht Duelle gegen deutsche Vertreter gewonnen und dabei insgesamt 35 Tore erzielt. Die letzte Niederlage gab es gegen Dortmund im Halbfinale der Champions League 2012/13 (1:4 A, 2:0 H).
Die Spanier erreichten zwischen den Spielzeiten 2010/11 und 2017/18 achtmal in Folge mindestens das Halbfinale. In der Saison 2018/19 schieden sie jedoch im Achtelfinale gegen Ajax mit einem 3:5 nach Hin- und Rückspiel aus und verloren in der folgenden Saison in der gleichen Phase des Wettbewerbs mit 2:4 gegen Manchester City. Die letzten drei Achtelfinal-Duelle konnten die Königlichen jedoch für sich entscheiden. Somit lautet die Achtelfinal-Bilanz von Real: 12S 8N.
Für Real Madrid ist es die 28. Teilnahme an der Champions League, das schaffte bisher sonst nur Barcelona. Zusehen mussten die Madrilenen in diesem Wettbewerb zuletzt 1996/97.
Real Madrid hat sich nun bei allen 28 Gruppenphasen-Teilnahmen für die K.-o.-Phase qualifiziert und sich zum vierten Mal in Serie den Gruppensieg gesichert (20 insgesamt).
2021/22 gewannen die Spanier zum 14. Mal die Königsklasse – und zum achten Mal die Champions League, beides Rekordzahlen für diesen Wettbewerb. Letzte Saison gewann die Mannschaft von Ancelotti ihre Gruppe und feierte dabei vier Siege in sechs Partien (U1 N1), ehe man sich im Achtelfinale gegen Liverpool durchsetzte (5:2 A, 1:0 H). Damit traf man wie im Vorjahr im Viertelfinale auf Chelsea, Real gewann beide Spiele mit 2:0. Das Aus kam dann in der Halbfinal-Neuauflage von 2021/22 gegen Manchester City, die Madrilenen waren gegen den späteren Titelträger chancenlos (1:1 H, 0:4 A).
Für Real war das 0:4 in Manchester die geteilt höchste Europapokal-Niederlage überhaupt.
In dieser Saison besiegte das Team von Ancelotti Union Berlin am 1. Spieltag durch einen späten Treffer von Bellingham. Danach folgten je zwei Siege gegen Napoli (3:2 A, 4:2 H) und Braga (2:1 A, 3:0 H). Durch den 3:2-Last-Minute-Erfolg am letzten Spieltag gegen Union gelang den Königlichen die perfekte Gruppenphase – wie schon in den Spielzeiten 2011/12 und 2014/15.
Dennoch verlor Real acht der letzten 26 Auswärtsspiele in der Champions League – bei zehn Siegen. In den letzten zwölf Auswärtsbegegnungen gab es vier Niederlagen.
Die spanische Meisterschaft musste Madrid letzte Saison an Barcelona abtreten, am Ende lag man zehn Punkte hinter den Katalanen.
Verschiedenes
Carlo Ancelotti war von 2016 bis 2018 Trainer der Bayern und gewann in der Saison 2016/17 die deutsche Meisterschaft.
Ancelotti und Marco Rose standen sich bisher viermal gegenüber, beide Trainer konnten jeweils zwei Siege verbuchen. Vor den Partien in der vergangenen Saison kam es bereits zum Aufeinandertreffen im Achtelfinale der UEFA Europa League 2018/19. Als damaliger Cheftrainer von Napoli siegte Ancelotti nach Hin- und Rückspiel mit 4:3 gegen die von Rose trainierten Salzburger (3:0 H, 1:3 A).
Rose traf als Trainer von Borussia Mönchengladbach in der Gruppenphase der Champions League 2020/21 auf Real Madrid. Auf ein 2:2-Unentschieden in Gladbach folgte ein 2:0-Heimerfolg der Königlichen.
Als Trainer von Bayern München gewann Ancelotti beide Spiele gegen Leipzig, wobei der zweite Sieg ein spektakulärer 5:4-Auswärtserfolg am 13. Mai 2017, dem letzten Spieltag der Bundesliga-Saison, war. Unter anderem traf Yussuf Poulsen für Leipzig. David Alaba war derweil unter den Torschützen beim deutschen Rekordmeister.
Eljif Elmas, der im Winter von Napoli zu Leipzig gewechselt ist, stand in beiden Partien in der diesjährigen Gruppenphase gegen Real auf dem Feld (2:3 H, 2:4 A).
Toni Kroos, der 106 Länderspiele für Deutschland bestritten hat, war zwischen 2007 und 2014 für Bayern München aktiv. In dieser Zeit erzielte er wettbewerbsübergreifend 25Tore in 205 Spielen. Er gewann mit den Bayern dreimal die Meisterschaft, zweimal den DFB-Pokal und 2013 die UEFA Champions League, den UEFA-Superpokal und die FIFA-Klub-WM.
Kroos spielte die Rückrunde 2008/09 und die gesamte folgende Saison leihweise bei Bayer Leverkusen.
Alaba spielte von 2009 bis 2021 bei den Bayern, ehe er zu Real Madrid wechselte. Bei den Finalsiegen in der UEFA Champions League 2013 und 2020 stand er auf dem Platz. 2020 gewann er mit den Münchnern auch den UEFA-Superpokal und die FIFA-Klub-WM. In Deutschland wurde der Österreicher zehnmal Meister und sechsmal DFB-Pokalsieger mit den Bayern.
Alabas Bilanz mit den Bayern gegen Leipzig steht bei 6 Siegen, 4 Unentschieden und 1 Niederlage. Zu den Siegen gehört auch der Triumph im DFB-Pokalfinale 2018/19 (3:0).
Haben in Deutschland gespielt:
Dani Carvajal (Bayer Leverkusen 2012/13)
Antonio Rüdiger (Stuttgart 2011–15)
Jude Bellingham (Borussia Dortmund 2020–23)
Joselu (Hoffenheim 2012/13, Eintracht Frankfurt 2013/14 auf Leihbasis, Hannover 2014/15)
Bellinghams Bilanz mit Dortmund gegen Leipzig steht bei zwei Siegen und vier Niederlagen.
Joselu wurde in Stuttgart geboren und lebte bis zu seinem vierten Lebensjahr in Deutschland, bevor seine Familie nach Spanien zurückkehrte.
Dani Olmo wurde in der Jugend beim FC Barcelona ausgebildet, ehe er 2014 zu Dinamo Zagreb wechselte.
Olmo wurde in Terrassa, Spanien geboren.
Teamkollegen in der Nationalmannschaft:
David Raum, Lukas Klostermann, Benjamin Henrichs & Antonio Rüdiger (Deutschland)
Christoph Baumgartner, Xaver Schlager, Nicolas Seiwald & David Alaba (Österreich)
Dani Olmo & Kepa Arrizabalaga, Dani Carvajal, Fran García, Nacho, Dani Ceballos, Joselu (Spanien)
Loïs Openda & Thibaut Courtois (Belgien)
Castello Lukeba & Eduardo Camavinga, Aurélien Tchouaméni, Ferland Mendy (Frankreich)
Baumgartner erzielte ein Tor beim 2:0-Sieg von Österreich gegen Deutschland bei einem Freundschaftsspiel am 21. November 2023. Für die DFB-Auswahl kam Rüdiger zum Einsatz.
Modrić steuerte am 25. September 2022 in der UEFA Nations League einen Treffer zu Kroatiens 3:1-Sieg gegen Xaver Schlagers Österreicher bei.
Modrić verwandelte einen Elfmeter in der Verlängerung, als Kroatien die Niederlande, für die Xavi Simons in der Startelf stand, im Halbfinale der UEFA Nations League am 14. Juni 2023 mit 4:2 besiegte.
Henrichs gab eine Vorlage beim 2:1-Sieg Deutschlands gegen Frankreich mit Tchouaméni und Camavinga in einem Freundschaftsspiel am 12. September 2023. Rüdiger lief ebenfalls für die DFB-Elf auf.
Olmo und Ceballos spielten gemeinsam für die spanische U21-Auswahl bei der UEFA U21-EURO 2019. Im Finale besiegten die Spanier Deutschland mit 2:1. Zum Team der deutschen U21 gehörten Henrichs und Klostermann.
Aktuelles
Leipzig
Kader-Änderungen für die UEFA Champions League
Neu dabei: El Chadaille Bitshiabu, Eljif Elmas, Leopold Zingerle
Nicht mehr dabei: Emil Forsberg, Lennart Johanns, Tino Kaufmann, Fabio Carvalho, Timo Werner
Leipzigs Bilanz in der Bundesliga seit dem 6. Spieltag: 2S 2U 3N. Am Samstag gab es ein 2:2 in Augsburg, Loïs Openda und Benjamin Šeško erzielten die Tore.
Sowohl Openda als auch Šeško haben in den letzten drei Spielen von Leipzig jeweils getroffen.
Die Truppe von Marco Rose startete mit drei Niederlagen ins neue Jahr, ehe es am 4. Februar einen 2:0-Erfolg gegen Union Berlin gab.
Am 13. Januar kassierte Leipzig im eigenen Stadion eine 0:1-Pleite gegen Eintracht Frankfurt, ehe man zuhause mit 2:3 gegen Leverkusen verlor. Am 27. Januar gab es eine 2:5-Schlappe in Stuttgart.
Openda, der in fünf der letzten sechs Ligaspiele für Leipzig traf, hat in seinen ersten 21 Ligaspielen für RB 15 Tore erzielt.
Amadou Haidara fehlte am Samstag wegen einer Knieschwellung, die er sich beim Afrika-Cup zugezogen hat, wo er vier Partien für Mali bestritt.
Willi Orbán wurde in der Schlussphase gegen Stuttgart eingewechselt. Es war sein erster Einsatz seit einer Knieverletzung, die er sich am 10. September im Länderspiel für Ungarn zugezogen hatte. Am Samstag spielte er von Beginn an.
Dani Olmo, der aufgrund einer Schulterverletzung seit Ende Oktober nicht mehr gespielt hatte, kehrte gegen Frankfurt als Joker auf den Rasen zurück und stand in den letzten vier Partien in der Startelf.
El Chadaille Bitshiabu, der den Großteil der Hinrunde aufgrund einer Knieverletzung gefehlt hatte, bestritt gegen Union sein Debüt im Leipzig-Trikot.
Torwart Péter Gulácsi stand gegen Union 90 Minuten lang auf dem Platz. Es war sein erster Bundesliga-Einsatz seit dem 1. Oktober 2022, als er sich am Knie verletzt hatte. Er spielte auch am Samstag wieder.
Am 11. Januar verlängerte Lukas Klostermann seinen Vertrag bis 2028.
Real Madrid
Kader-Änderungen in der UEFA Champions League
Neu dabei: -
Nicht mehr dabei: -
Madrid hat seit dem 6. Spieltag zehn von zwölf Pflichtspielen gewonnen (bei nur einer Niederlage).
Am Samstag konnten die Königlichen ihre Spitzenposition in der Liga durch einen 4:0-Heimsieg gegen den Tabellenzweiten Girona ausbauen, der Vorsprung beträgt nun fünf Punkte.
Jude Bellingham erzielte dabei zwei Treffer, er steht in der laufenden Saison damit bei 16 Toren in La Liga – Vereinsrekord für einen Real-Mittelfeldspieler im 21. Jahrhundert, er verbesserte die Marke von James Rodríguez, der es 2014/15 auf 13 Treffer gebracht hatte.
Bellingham steht in dieser Saison bei 20 Toren in 29 Pflichtspielen. In der Champions League traf er in fünf Spielen viermal und bereitete drei weitere Tore vor.
Vinícius Júnior brachte Madrid gegen Girona in Führung und verbuchte zwei Assists, damit steht er bei sieben Toren und drei Assists in seinen letzten sechs Spielen.
Rodrygo setzte mit seinem achten Saisontor in La Liga den Schlusspunkt – damit hat er nur noch einen Treffer weniger als in der gesamten letzten Saison, die bislang seine erfolgreichste für Real war.
Die Elf von Carlo Ancelotti hat 28 der 34 Partien der laufenden Saison gewonnen und nur zwei verloren – beide gegen Atlético de Madrid.
Reals Siegesserie von sieben Pflichtspielen hintereinander endete mit einer 2:4-Pleite nach Verlängerung gegen Atlético in der vierten Runde der Copa del Rey (18. Januar). Es war zudem die einzige Niederlage in den letzten 27 Auftritten (22S 4U).
Am 14. Januar gewann Real durch einen 4:1-Sieg über Barcelona zum 13. Mal den spanischen Superpokal. Vinícius Júnior erzielte dabei einen Dreierpack. Zuvor hatten sie sich im Halbfinale in der Verlängerung mit 5:3 gegen Atlético durchgesetzt.
Am 4. Februar kamen die Königlichen zuhause in der Liga gegen Atlético nicht über ein 1:1-Remis hinaus.
Am 1. Februar gewann Madrid in der Liga gegen Getafe mit 2:0, Joselu erzielte dabei einen Doppelpack.
Der Angreifer, der am Samstag in der Nachspielzeit einen Elfmeter vergab, hat in dieser Saison sieben Tore in der Liga, drei in der Champions League und zwei im Pokal erzielt. Mit insgesamt zwölf Treffern ist er der drittbeste Torschütze der Mannschaft in dieser Saison, einen Treffer hinter Rodrygo und acht hinter Bellingham.
In der Liga kam Bellingham in der Hinrunde auf 14 Treffer. Dies sind zwei Tore mehr als in seinen drei Spielzeiten bei Borussia Dortmund insgesamt.
Vinícius Júnior hat in 20 Pflichtspielen 12 Tore erzielt, fünf davon im Januar.
Bellingham musste am Samstag in der zweiten Halbzeit wegen einer Knöchelverletzung ausgewechselt werden und steht nicht im Kader für die Begegnung mit Leipzig.
Antonio Rüdiger erlitt im Spiel gegen Getafe am 1. Februar eine Knieverletzung und hat seitdem nicht mehr gespielt.
Nacho fehlte am Samstag wegen einer Muskelverletzung.
Éder Militão zog sich beim 2:0-Sieg über Athletic Club am 1. Spieltag der Ligasaison (12. August) einen Kreuzbandriss zu und hat seitdem nicht mehr gespielt. Laut Ancelotti dürfte er Ende März oder Anfang April auf den Rasen zurückkehren.
Thibaut Courtois zog sich Anfang August im Training einen Kreuzbandriss im linken Knie zu und kam seitdem nicht mehr zum Einsatz.
Auch David Alaba riss sich das Kreuzband. Den Österreicher erwischte es beim 4:1-Sieg in der Liga gegen Villarreal am 17. Dezember.
Arda Güler, der im Sommer von Fenerbahçe verpflichtet wurde, hatte in der Hinrunde mit Verletzungen zu kämpfen und kam erst am 6. Januar zu seinem Real-Debüt (3:1-Sieg im Pokal bei Arandina). Am 27. Januar lief er beim 2:1-Sieg bei Las Palmas erstmals in der Liga auf.
Am 29. Dezember verlängerte Ancelotti seinen Vertrag bei Real bis 2026.
Militão hat seinen Vertrag bis 2028 verlängert.