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Dortmund verpasst Wunder von Monaco

Borussia Dortmund gerät im Rückspiel beim AS Monaco früh in Rückstand und scheidet nach einer weiteren Niederlage im Viertelfinale aus. Der Treffer von Marco Reus ist zu wenig.

Watch the goals that took Monaco to the semi-finals

Für Borussia Dortmund hat sich der Traum vom Halbfinale in der UEFA Champions League nicht erfüllt. Nach der 2:3-Niederlage im Viertelfinal-Hinspiel verlor der BVB auch das Rückspiel beim AS Monaco mit 1:3. Im Stade Louis II sorgten Kylian Mbappé und Radamel Falcao für eine 2:0-Halbzeitführung der Monegassen. Marco Reus gelang kurz nach der Pause der Anschlusstreffer für die Gäste, ehe Joker Valère Germain für die Entscheidung sorgte.

Dortmunds Trainer Thomas Tuchel überraschte nach dem 3:1-Sieg in der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt mit drei Wechseln in der Startformation. Für Sven Bender, Marcel Schmelzer und Christian Pulišić rückten Matthias Ginter, Raphaël Guerreiro und Erik Durm in die erste Elf.

Für das erste Highlight aber sorgte der Tabellenführer der Ligue 1. Nachdem BVB-Torwart Roman Bürki einen Schuss von Benjamin Mendy nur nach vorne abgewehrt hatte, war Mbappé zur Stelle und brachte Monaco per Abstauber schon nach drei Minuten in Führung. Dortmund zeigte sich zunächst kaum geschockt und hatte in der zehnten Minute die Chance zum Ausgleich. Marco Reus scheiterte nach Vorlage von Durm an Torwart Danijel Subašić.

In der Folgezeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Nuri Şahin zirkelte nach einer knappen Viertelstunde einen Freistoß mit links ans rechte Lattenkreuz und kam damit dem Ausgleich am nächsten. Doch nur wenige Minuten später bauten die Monegassen die Führung aus (17.). Thomas Lemar konnte von links ungehindert flanken, Falcao entwischte Ginter und köpfte zum 2:0 ein.

Schon nach einer knappen halben Stunde reagierte Tuchel auf den Rückstand und nahm Durm, der bis dahin nur einen Zweikampf gewonnen hatte, aus der Partie. Für ihn brachte der Coach den in der Offensive stärkeren Ousmane Dembélé. Bis zur Pause aber änderte auch dieser Wechsel nichts am Ergebnis.

Dafür aber schöpften die Gäste gleich zu Beginn der zweiten Hälfte noch einmal Hoffnung. Nach einem sehenswerten Solo von Dembélé über rechts verwertete Reus die Vorlage des Franzosen zum 1:2. Anschließend aber blieben Torchancen für die Borussen Mangelware. Auf der anderen Seite vergaben Mbappé und Falcao mehrere Möglichkeiten zur endgültigen Entscheidung - auch weil Bürki ein ums andere Mal glänzend hielt.

20 Minuten vor dem Ende setzte Tuchel dann alles auf eine Karte. Er brachte mit Pulišić einen weiteren Offensivspieler für den zentralen Mittelfeldspieler Guerreiro. Nur kurze Zeit später hatte der  BVB tatsächlich die Ausgleichschance. Doch der Schuss von Reus wurde von Subašić pariert. Auch Monacos Trainer Leonardo Jardim wechselte noch einmal und ersetzte Mbappé durch Germain. Der sorgte dann mit seiner ersten Ballaktion für die Entscheidung (83.) Vorausgegangen war ein Fehlpass von Łukasz Piszczek.

Schlüsselspieler: Kylian Mbappé
Das erst 18 Jahre alte Sturmjuwel des AS Monaco reiht weiter einen Meilenstein an den nächsten. Mit seinem frühen 1:0 ist er der erste Spieler überhaupt, der in jedem seiner ersten vier K.-o.-Spiele in der UEFA Champions League ein Tor erzielte. Außerdem ist er der jüngste Spieler, dem fünf Tore in der Königsklasse gelangen.

Kein Grund zum Feiern bei Dortmund und Tuchel
In Monaco absolvierte Borussia Dortmund das 100. Spiel in der Champions League. Die Bilanz ist durchaus positiv. 49 Siege hat der BVB erreicht, 30 Partien hat er verloren, 21 endeten unentschieden. Ein Grund zur Freude ist das aber für den Verein genauso wenig wie für Thomas Tuchel, der gegen Monaco zum 100. Mal auf der Dortmunder Trainerbank saß

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