UEFA Champions League Play-offs: Klassiker

Von unglaublichen Aufholjagden über späte Tore und Entscheidungen in letzter Minute: Die Play-off-Runde in der UEFA Champions League hat seit der Saison 2009/10 für unvergessliche Momente gesorgt.

Ludogorets feiert seinen beeindruckenden Play-off-Sieg gegen Steaua
Ludogorets feiert seinen beeindruckenden Play-off-Sieg gegen Steaua ©Meridian Match

Bremen - Sampdoria 3:1
Sampdoria - Bremen 3:2 (Gesamt: 4:5)
2010/11
Bremen schien sich nach der 3:0-Führung vor heimischem Publikum seiner Sache gegen Sampdoria schon sicher, doch die Euphorie wurde durch den späten Treffer von Giampaolo Pazzini getrübt. Bremen musste nochmal etwas tun, spätestens als Sampdoria im Rückspiel ebenfalls mit 3:0 führte. Markus Rosenberg rettete sein Team durch sein Tor in der 93. Minute in die Verlängerung, in der Claudio Pizarro schließlich das Siegtor erzielte.

Braga - Sevilla 1:0
Sevilla - Braga 3:4 (Gesamt: 3:5)
2010/11
Lima war der absolute Held bei Braga, als sich der portugiesische Klub erstmals für die Gruppenphase der UEFA Champions League qualifizierte. Matheus sorgte für den Sieg im Hinspiel und brachte Braga auch im Rückspiel mit zwei Treffern in Führung und auch Lima traf zweimal gegen die Spanier.

Arsenal zitterte sich 2011 in die Gruppenphase
Arsenal zitterte sich 2011 in die Gruppenphase©Getty Images

Arsenal - Udinese 1:0
Udinese - Arsenal 1:2 (gesamt: 1:3)
2011/12
Die Gunners hatten die 14. Teilnahme in Folge an der Gruppenphase ihrem polnischen Torwart Wojciech Szczęsny zu verdanken, der beim Stand von 1:1 einen Elfmeter von Antonio Di Natale hielt. Es brauchte wohl diesen Weckruf, denn danach ging Arsenla durch Theo Walcott in Führung, der schon im Hinspiel getroffen hatte.

Ideye Brown hatte das letzte Wort gegen Gladbach
Ideye Brown hatte das letzte Wort gegen Gladbach©Getty Images

Mönchengladbach - Dynamo Kyiv 1:3
Dynamo Kyiv - Mönchengladbach 1:2 (Gesamt: 4:3)
2012/13
Mönchengladbach hatte nach der 1:3-Heimniederlage gegen Dynamo Kyiv keine guten Aussichten auf die Teilnahme an der Champions-League-Gruppenphase. Durch das Eigentor von Yevhen Khacheridi und den Treffer von Juan Arango waren die Gladbacher in der Ukraine schließlich doch noch voller Hoffnungen, die dann aber zwei Minuten vor dem Ende von Ideye Brown zunichte gemacht wurden.

Celtic setzte sich 2013 gegen Shakhter durch
Celtic setzte sich 2013 gegen Shakhter durch©Getty Images

Shakhter - Celtic 2:0
Celtic - Shakhter 3:0 (Gesamt: 3:2)
2013/14
Celtic musste nach dem Spiel in Kasachstan zuhause einen Zwei-Tore-Rückstand aufholen, was der Mannschaft von Trainer Neil Lennon auch gelang: Kris Commons und Giorgos Samaras setzten mit ihren Treffern alles wieder auf 0. In der dritten Minute der Nachspielzeit traf dann James Forrest zum 3:0 und schoss seine Mannschaft damit in die Gruppenphase.

PAOK stellte Schalke auf eine harte Geduldsprobe
PAOK stellte Schalke auf eine harte Geduldsprobe©Getty Images

Schalke - PAOK 1:1
PAOK - Schalke 2:3 (Gesamt: 3:4)
2013/14
Schalke musste einiges investieren, um PAOK an deren ersten Teilnahme an der Gruppenphase zu hindern. Im Rückspiel in Salonika standen die Königsblauen durch den Platzverweis von Jermaine Jones ab der 64. Minute und beim Spielstand von 1:1 (gesamt 2:2) nur noch zu zehnt auf dem Feld. Julian Draxler machte die Hoffnungen der Griechen jedoch zunichte und brachte die Schalker in Führung. Auf den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Kostas Katsouranis antwortete Ádám Szalai mit dem 3:2 für die Gäste.

Cosmin Moţi war der Star bei Ludogorets
Cosmin Moţi war der Star bei Ludogorets©Meridian Match

Steaua - Ludogorets 1:0
Ludogorets - Steaua 1:0 (Gesamt: 1:1; 6:5 i.E.)
2014/15
Die Fans von Ludogorets werden den Abend, an dem ihr Team es zum ersten Mal in die Gruppenphase der UEFA Champions League geschafft hat, wohl nie vergessen. In einer dramatischen Partie wahrte zunächst Wanderson mit einem Volley-Tor in der 90. Minute den großen Traum, aber zum echten Helden wurde Innenverteidiger Cosmin Moţi, der nach der roten Karte gegen Torwart Vladislav Stoyanov in der 119. Minute ins Tor stellte, da Ludogorets kein Wechselkontingent mehr hatte. Moţi hielt im anschließenden Elfmeterschießen nicht nur zweimal gegen Steaua, sondern verwandelte den ersten Elfmeter seiner Mannschaft auch selbst.