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Zidane tritt einem elitären Klub bei

Zinédine Zidane hat sich zu José Villalonga, Miguel Muñoz, Tony Barton, Guus Hiddink, Joe Fagan, Vicente del Bosque und Josep Guardiola gesellt, die in ihrer Debütsaison als Trainer die Champions League gewannen.

Guus Hiddink triumphierte 1988 mit Eindhoven
Guus Hiddink triumphierte 1988 mit Eindhoven ©Getty Images

Erst im Januar trat Zinédine Zidane bei Real Madrid seine erste Stelle als Profitrainer an und krönte seine Debütsaison nun mit dem Titelgewinn in der UEFA Champions League.

Zuvor war Zidane bei den Königlichen Assistenztrainer unter Carlo Ancelotti, coachte auch Reals zweite Mannschaft, bevor er Anfang des Jahres den Posten von Rafael Benítez übernahm.

In der Champions League führte der Franzose sein Team durch die K.-o.-Phase ins Finale nach Mailand, wo Real am 28. Mai gegen den Stadtrivalen Atlético gewann. Damit tritt Zidane in die Fußstapfen von einigen namhaften Trainern, die ebenfalls in ihrer Debütsaison den wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb gewonnen haben.

1956: José Villalonga (Real Madrid)
'Pepe' Villalonga wurde bereits Mitte der Saison 1954/55 zum Cheftrainer von Real Madrid ernannt und holte die spanische Meisterschaft. Ein Jahr später führte er seine Mannschaft in der ersten Austragung des Pokals der europäischen Meistervereine - und in seiner ersten kompletten Saison als Trainer - zum Titel. Auch 1957 hieß der Gewinner dieses Wettbewerbs Real Madrid.

1960: Miguel Muñoz (Real Madrid)
1956 und 1957 gewann Muñoz diesen Titel als Spieler unter Villalonga. Nach seiner Karriere als aktiver Spieler coachte er wie Zidane zunächst Reals Reserveteam und übernahm die erste Mannschaft vor dem anstehenden Halbfinale der Saison 1959/60. Muñoz führte die Königlichen in diesem Wettbewerb schließlich zum fünften Titelgewinn in Folge.

1982: Tony Barton (Aston Villa)
Im Februar 1982 übernahm der frühere Flügelspieler Tony Barton den Trainerposten von Ron Saunders, dem er zuvor als Co-Trainer zur Seite gestanden hatte. Er führte den Klub bei dessen erster Europapokal-Teilnahme ins Finale gegen den FC Bayern München, wo sich die Engländer mit 1:0 durchsetzten.

1984: Joe Fagan (Liverpool)
1983 übernahm Joe Fagan im Alter von 62 Jahren den Trainerposten bei Liverpool und gewann gleich in seiner ersten Saison die Meisterschaft, den Ligapokal sowie den Pokal der europäischen Meistervereine. Im Finale im Olympiastadion in Rom setzten sich die Reds im Elfmeterschießen mit 4:2 gegen den AS Rom durch.

1988: Guus Hiddink (PSV Eindhoven)
Hiddink, aktuell Trainer bei Chelsea, übernahm im März 1987 den Posten von Hans Kraay als Cheftrainer von PSV. Zuvor hatte er ihm bereits als Co-Trainer assistiert. Ein Jahr später, während seiner ersten kompletten Saison als PSV-Coach, führte Hiddink seine Mannschaft in Stuttgart gegen Benfica Lissabon zum Titel im Pokal der europäischen Meistervereine.

2000: Vicente del Bosque (Real Madrid)
Wie Tony Barton und Joe Fagan war auch Vicente Del Bosque kein Neuling mehr im Trainergeschäft, als er die Königlichen im November 1999 als Nachfolger von John Toshack übernahm. Real hatte zu diesem Zeitpunkt die Gruppenphase der UEFA Champions League bereits überstanden, Del Bosque führte den Klub im Anschluss bis ins Finale in Paris und am Ende auch zum Titel gegen Valencia.

2009: Josep Guardiola (Barcelona)
Ein Jahr nach seinem Karriereende als Spieler (2006) wurde Pep Guardiola zum Trainer von Barcelonas zweiter Mannschaft ernannt. Nur elf Monate später übernahm er die Stelle von Frank Rijkaard und trainierte fortan das Profiteam der Katalanen. Seine Debütsaison beendete er mit dem spanischen Double sowie dem Titel in der UEFA Champions League – nach einem 2:0 gegen Manchester United im Finale in Rom.